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  1. Thimbleweed Park im Epic Store Gratis

    Ein unheimliches Hotel, ein verlassener Zirkus, eine ausgebrannte Kissenfabrik, eine Leiche, die unter einer Brücke langsam verpixelt, Toiletten mit Vakuumspülung … So einen Ort hast du noch nie gesehen.

    In Thimbleweed Park ist eine Leiche wirklich das kleinste deiner Probleme. Wechsle zwischen 5 spielbaren Figuren und decke die unwirklichen Geheimnisse dieser seltsamen Stadt in einem mysteriösem Adventure-Spiel von den Machern von Monkey Island und Maniac Mansion auf. Je weiter du eintauchst, desto verrückter wird es.

    Wer diese Pixelart-Perle verpasst hat, kann sich glücklich schätzen. Der Epic Game Store versucht weiterhin neue Kunden zu gewinnen und verschenkt dafür Thimbleweed Park. Die Gratis-Spiele-Aktion läuft vom 21. Februar bis zum 7. März. Einmal heruntergeladen, bleibt das Adventure-Game dauerhaft in der Spielebibliothek.

    Download:

    Damit Du das Spiel gratis erhälst, musst Du den Epic Launcher herunterladen und einen Account erstellen.

    Anschließend kannst DU auf der Website von Epic Games das Spiel kostenlos beziehen.

  2. VanRose
    Neuester Blogartikel

    Am 26.04.2018 erschien Cliff Empire bereits auf Steam, Dwayna schrieb damals auch schon einen Blog Artikel dazu.

    Ich habe mir das Spiel mal vor Offiziellen Release angesehen und nun einige Stunden gestern Abend gespielt.

    Allgemein geht es in Cliff Empire darum die Erde wieder zu besiedeln, einst gab es einen Atomaren Krieg der die Erde mit einen Atomaren Nebel über zog, sprich eine Eiszeit brach aus. Während ein teil der Menschheit sich auf einer Orbitalstation zurückgezogen hatte. Arbeiteten die verbliebenen daran Hochplateaus zu errichten, auf denen eines Tages die Menschen erneut die Erde besiedeln. Es vergingen 10 Jahre bis sich die Menschen von der Orbitalstation daran wagten die Erde erneut zu Besiedeln.

    Bei dem Spielstart gibt es 3 Modi einmal Sandbox, Normal und Verteidigung. Das ganze ist allerdings komplett selbst Einstellbar ob wir Katastrophen, Belagerungen, Forderungen von der Orbitalstation oder unendlich Kryptowährung zur Verfügung haben.

     

    Im Eigentlichen Spiel können wir uns die Karte Generieren sprich es gibt ein paar feste Layouts zwischen denen wir auswählen können, Standard sind immer 3 Hochplateaus. Dabei hat jedes Hochplateau  seine eigenen Eigenschaften, diese sind Fruchtbarkeit(Landwirtschaft), Materie(Erze), Grundwasser(Wasser) Sonnenschein(Solarenergie), Wind(Windräder), Fisch(Fischfang) und Uran(Treibstoff + Atomenergie). Diese Eigenschaften sind unterschiedlich ausgeprägt so gibt 100%, ca 50% als auch 0% werte die darüber entscheiden wie man die Hochplateaus ausbaut am besten. Dabei ist anzumerken das jedes Hochplateau autark ist und somit keine Interaktion Quasi möglich ist, erst durch den Bau von Brücken ist ein Güter austausch möglich.  Durch spätere Forschung können wir Boni auf die Eigenschaften der Hochplateaus bekommen, aber auch die Brücken verbessern so das Wasser und Strom zwischen ihnen Automatisch übertragen wird. Mit einer Ubahn ermöglichen wir auch den Passagier Transport zwischen den Hochplateaus womit unsere Bewohner Pendeln als auch Umziehen können. Zum Forschen benötigen wir z.B eine Uni und später eine Forschungsstation während wir z.B mit den Rathaus  Transport Drohnen und Kredite zwischen den Hochplateaus übertragen können. Allgemein ist jedes Hochplateau eine eigene Stadt im Grunde womit sie ihre eigenen Finanzen besitzen, zu Spielstart 10K pro Stadt. Credits verdienen wird durch den Handel zwischen den Städten was uns die Brücken ermöglichen und Später Transportschiffe die Uran als Treibstoff benötigen. Neben den Handel zwischen den Städten gibt es auch die Möglichkeit mit der Orbitalstation Handel zu treiben wofür wir ein Portal errichten müssen, Alternativ Generieren Büros, Banken auch Credits benötigen allerdings viele Arbeitskräfte und Strom.

    Im Spiel selbst gibt es ein Tutorial, was allerdings noch unvollständig ist und neue Spielelemente sind noch nicht eingefügt worden, so muss man neben dem Getreide auch Salate, Obst, Weintrauben und Fisch sorgen. Sind diese nicht vorhanden so sinkt unsere Arbeitsleistung auf gut 50% womit von 100 Bewohnern nur 50 Arbeiten was unsere Produktion ruiniert. Auch ein Mangel ans Transport Drohnen führt zum erliegen der Wirtschaft, da Lebenswichtige dinge wie Strom, Wasser, Nahrung etc nicht mehr bei unseren Bewohnern ankommen. Wasser wird in Kanistern abgefüllt und Strom in großen Akkus gespeichert. Wenn wir Arbeitslosigkeit haben entstehen Kosten durch Harz IV , nur wenn genügend Arbeit vorhanden ist können wir dies verhindern, ist der Gegenteil der Fall sprich viele Freie Stellen aber nicht genügend Arbeit sorgt es für eine geschwächte Wirtschaft. Doch benötigen wir auch ausreichend Wohnraum für die Arbeiter, weshalb es wichtig ist das Gleichgewicht zu erhalten. Es gibt auch Kriminalität im Spiel die uns ebenfalls belastet Gebäude wie das Rathaus, Gericht und Parlament können die Kriminalität senken. 

    Es gibt auch Angriffe von Plünderer flotten neben den üblichen Katastrophen diese erscheinen gerne mal sobald das Tutorial beendet ist und wir müssen unsere Städte mit Geschützen Verteidigen. Als Belohnung für den Sieg erhalten wird Medaillen womit nach einer gewissen anzahl neue Gebäude freigeschaltet werden. Auch Forderungen von der Orbitalstation bekommen wir die in einen gewissen Zeitrahmen erfüllt werden müssen, ansonsten gibt es Vertragsstrafen  

     

    Allgemeine Tipps: 

    Lager - Landezone - Grosses Haus - 3 Materie Fabriken - 2 Große Windräder - Energiespeicher - Wasserextraktor - Grosses Gewächshaus(Getreide) - wenn letzteres erledigt Obstplantage, Salat, Weintrauben, Fischerei wenn möglich, Wartungscenter und falls nötig ein neues Grosses Wohnhaus

    Stadt 2 und 3 jeweils ein Lager errichten samt Rathaus und anschließend den Bau der Brücke. 

    Die Drohnen der Stadt 2 und 3 auf die erste übertragen und der ersten Stadt Geld leihen.

    Handelsportal errichten - Handel beginnen - 3D Drucker - Flughafen - Transport Drohnen Bauen.

    Universität errichten - Bodenschätze erforschen, Strom und Wasser Leitung an Brücke.

    Das ist so im groben meine BuildOrder 

     

    Aktuelle Roadmap:

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    Cliff Empire ist mittlerweile auch in Deutsch erhältlich und kostet aktuell auf Steam knapp 7€

     

  3. Tobi
    Neuester Blogartikel

    Von Tobi,

    Dieses Wochenende findet die hauseigene Spielemesse Blizzcon des Entwicklers Blizzard statt, der unter anderem Spielehits wie Starcraft, Warcraft und Diablo produziert hat. Auf dessen Plattform Battle.net sind mit Call of Duty: Black Ops 4 und Destiny 2 noch weitere Titel vertreten. Destiny 2 könnt ihr ab sofort und noch bis zum 18. November 2018 kostenlos erhalten! Dies hat der Publisher Activision soeben zum Start der Blizzcon bekannt gegeben.

    Meldet euch bis zum oben genannten Datum einfach mit eurem Battle.net-Konto im Blizzard Launcher an und wählt den Tab für Destiny 2 aus. Dort könnt ihr das Spiel dann dauerhaft zu eurem Konto hinzufügen und auch nach dem 18. November uneingeschränkt weiterspielen. Das Angebot umfasst das Hauptspiel, die zu Destiny 2 bislang erschienenen Addons und DLCs sind nicht gratis abrufbar.

  4. Dwayna
    Neuester Blogartikel

    Im Jahr 2013 erschien das Spiel Reus von Abbey Games, die Konsolen Versionen folgten im Jahr 2016.

    Reus ist eine Göttersimulation mit Puzzle Elementen.

    Aufgabe:

    In Reus Starten wir  auf einen Kargen Planeten ohne jegliche Elemente, dabei Steuern wir die 4 Götter Riesen die den Elementen Stein, Wald, Wasser und Sumpf angehören.

    Unsere Aufgabe ist es je nach eingestellter Spielzeit 30, 60, 120 Minuten aus unseren Kargen Planeten einen Bewohnbaren Planeten zu erschaffen, wobei längere Spielzeiten anfangs erst Freigeschaltete werden müssen. In unserer Spielzeit Müssen wir wie oben erwähnt den Planeten Bewohnbar machen mit den Riesen, sobald die Spielzeit abgelaufen ist verfallen Riesen im Schlaf und der Zyklus beginnt von neuen.

    Am ende jedes Zyklus werden die Archivements freigeschaltet sofern die nötigen Bedingungen erfüllt z.B ein Fischerdorf mit 5 Meer Felder innerhalb der Grenzen des Dorfes und einen Wohlstand von 150.

    Durch das Freischalten der Archivements bez den erfüllen der Aufgaben können wir Leveln wodurch neue Inhalte Freigeschaltet werden z.B neue Pflanzen, Tiere, Minen, längere Spielzeiten(60, 120)  

     

    Die Riesen:

    Mit den Wasserriesen erschaffen wir Meere womit wir im Einzugsbereich des Wassers, Wälder oder Sümpfe mit den jeweiligen Riesen erschaffen können, Wüsten hingegen sind Unabhängig sie erscheinen außerhalb des Einzugsbereich von Wasser, wenn wir einen Berg mit den Bergriesen erschaffen.

    Neben den erschaffen von Gelände können unsere Riesen noch mehr z.B kann der Bergriese Minen erschaffen für Reichtum und Technologie, der Waldriese hingegen Pflanzen für Nahrung erschaffen, der Sumpfriese hingegen Kräuter für Wissen und Tiere für Reichtum und der Wasserriese Tiere für Nahrung.

    Unsere erschafften Pflanzen, Kräuter, Tiere und Minen können wir auch Weiter entwickeln um mehr Ressourcen zu bekommen, so haben unsere Riesen noch die Aspekte so kann man aus den Heidelbeeren des Waldriesen mit den Blattaspekt Wissen hinzugügen aber auch die Planzen an sich zu Erdbeeren weiterentwickeln. Diese geben wiederum z.B mehr Ressourcen als die üblichen Heidelbeeren. Alle Riesen haben ihre Aspekte allerdings sind manche anfangs nicht verfügbar, da jene nur durch einen Botschafter freigeschaltet werden oder Bestehende Aspekte gestärkt.

    Der Waldriese besitzt nebenbei die Fähigkeit um die Wirkung von einen Aspekt um eine Stufe zu stärken.

    Desweiteren gibt die richtige Platzierung von Planzen, Tieren und Minen auch einen Boni auf Ressource durch Symbiose, eine Pflanze und eine Reichtum Mine gehen z.B eine Symbiose sein oder Tiere mit Planzen.

     

    Die Dörfer und ihre Botschafter:

    Sobald wir einen Gelände(Sumpf, Wald, Wüste) eine Ressource (Pflanze, Tier, Mine) zugefügt haben erscheint ein Siedler der ein neues Dorf gründet, diese Dörfer wachsen womit sie auch weitere Felder Bewirtschaften können.

    Es gibt 3 Arten von Dörfer, Waldgemeinden sammeln Nahrung, Sumpfgemeinden sammeln Wissen und Wüstengemeinden Reichtum mit den wachsenden Wohlstand kommt es auch zu Erwartungen bez. Aufgaben die uns ein Dorf Bereitstellt.

    Die Waldgemeinde möchte z.B einen Kornspeicher errichten dafür benötigt die Gemeinde 30 Nahrung, diese müssen wir wiederum bereitstellen in den wir mehre Pflanzen und Tiere innerhalb der Grenzen der Gemeinschaft platzieren und Weiterentwickeln wenn möglich mit den Riesen. Wenn wir unsere Aufgabe erfüllt haben weil die Gemeinde  ihren Kornspeicher fertiggestellt hat erscheint ein Botschafter.

    Nun können wir diesen Botschafter mit einen Riesen aufnehmen und weitere Aspekte Freischalten oder Verbessern, womit wir auch die Umgebung des Dorfes aufwerten können.

    Jede Gemeinde hat 3 Projekte die es Errichten möchte wofür Ressourcen nötig sind die wir nach Möglichkeiten liefern müssen, für jedes fertiggestellte Projekt erscheint ein Botschafter.

    Alle Ressourcen die eine Gemeinde innerhalb ihrer Grenzen Abbaut sorgt für mehr Wohlstand und damit zur Weiterentwicklung der Gemeinde.

    Allerdings ist der Wohlstand nicht immer gut er kann auch eine Gemeinde Vergiften, da sie Gierig werden, Neid gegenüber anderer Gemeinden aufkommt und der Krieg beginnt. Manchmal kann man nichts mehr machen, außer die Gemeinde zu zerstören, allerdings können wir auch mit Ehrfurcht dafür sorgen das die Gier keine Chance hat. Manche Pflanzen, Tiere und Minen können Ehrfurcht erzeugen.

    Der Frust einer Gemeinde wegen fehlgeschlagenen Projekten und die Gier können auf dazu führen das die Gemeinde uns ihre Erschaffer Angreift.

     

    Alter Test zum Release 2013: (Mittlerweile schon um einiges Weiterentwickelt wie Deutsche Übersetzung, Sandbox, Fortgeschrittener Modus etc)

     

    Sonstiges:

    Sandbox Modus wo alle Inhalte freigeschaltet sind, die Archivements sind hingegen Deaktiviert während des Spieles.

    Ära Modus mit jeweils 3X30 Minuten jedes Mission hat ein eigenes Archivement nach Abschluss und dient als Tutorial.

    Auch Fortgeschrittene Spielstarts sind möglich wo man diverse Einstellungen verändern kann wie z.B die Grösse unseres Planeten, je nach Einstellungen können gewisse Archivements gesperrt sein.

    Das Spiel Reus gibt es für die Plattformen Windows, Linux und Mac, man bekommt es auf GOG und Steam für knapp 10€

     

     

     

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    Knifflige Logikrätsel mit Programmierbefehlen lösen, genau darum geht es im Kern in 7 Billion Humans. Kann das Spaß machen? Und wie! 7 Billion Humans ist nach World of Goo, Little Inferno und Human Resource Machine das vierte Spiel des Indie-Entwicklers Tomorrow Corporation. Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. In einer trist und dystopisch anmutenden Zukunft haben Maschinen sämtliche Arbeiten auf dem Planeten übernommen. Es braucht keine Landwirte, Gebäudereiniger oder Café-Betreiber mehr. Die Folge: Die Menschen langweilen sich und wünschen sich Jobs.

    Ihr seid einer dieser jobsuchenden Menschen und betretet mit sieben Millionen weiteren als kleiner Angestellter das Hauptquartier eines fiktiven Unternehmens. Dort soll es für die gesamte Menschheit Arbeit geben. Als Spieler versucht ihr euch fortan in möglichst effektiver Mitarbeiterführung. Je besser ihr darin seid, desto weiter steigt ihr im Unternehmen auf (soll heißen: ihr schaltet weitere Level frei) und werdet mit zusehends komplexeren Aufgaben betraut.

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    Die Grafik in 7 Billion Humans ist einfach, aber übersichtlich gehalten und transportiert die Atomsphäre des Spiels sehr gut.
    Wer den Vorgänger Human Resource Machine kennt, wird sich hier sofort heimisch fühlen.

    Das Besondere an 7 Billion Humans ist, dass ihr nicht wie in anderen Spielen die Mitarbeiter direkt über Mausklicks oder per Tastatureingabe steuert. Stattdessen stehen euch hierfür ausschließlich Programmierbefehle zur Verfügung. Diese orientieren sich an echten Programmiersprachen. Je weiter ihr im Spiel voranschreitet, desto mehr Befehle schaltet ihr frei. Während ihr also beispielsweise anfangs nur einfache Bewegungsbefehle nacheinander ablaufen lasst, so sind schon wenig später verschachtelte If-Else-Abfragen möglich. Noch später wird es sehr anspruchsvoll: Insgesamt könnt ihr mehr als 60 Befehle verwenden. Und das ist auch dringend notwendig: Anders als noch in Human Resource Machines, dem direkten Vorgänger von 7 Billion Humans, der auf Assemblersprache basierte, sind nun sehr komplexe Programmierskripte vonnöten, um alle Level zu meistern.

    Wer an dieser Stelle nun befürchtet, dass sich hinter den Aufgaben ein langweiliges, trockenes Spielprinzip verbergen könnte, der irrt gewaltig. Denn 7 Billion Humans entpuppt sich schon nach kurzer Zeit als komplizierte Raterei, die dank ihrer simplen, aber ansprechenden Präsentation viel Faszination ausübt. Hinzu kommt, dass die Rätsel stets logisch und nachvollziehbar aufgebaut sind, ohne dass jedoch die Lösung direkt auf der Hand liegt. Ganz im Gegenteil: Gerade im späteren Spielverlauf verlangen die Aufgaben eine gehörige Portion an Verständnis, wie die jeweiligen Programmierskripte aufgebaut sein müssen, damit die einzelnen Befehle korrekt ineinandergreifen. Weil die Programmierbefehle, die zum Lösen der Aufgaben zum Einsatz kommen müssen, zum Ende hin enorm komplex werden, darf der Schwierigkeitsgrad durchaus als sehr hoch bezeichnet werden. Einsteiger könnte dies mit einiger Sicherheit überfordern.

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    Bewegung per Programmiersprache: In 7 Billion Humans steuert ihr eure Mitarbeiter per Programmieranweisung (rechts).
    Diese lassen sich per Drag and Drop zusammenstellen und werden von Level zu Level anspruchsvoller.

    Hier wird auch ein erstes Problem von 7 Billion Humans deutlich: Wer über wirklich gar keine Kenntnisse verfügt, wie Programmiersprachen ihrem Wesen nach funktionieren, der dürfte einige Schwierigkeiten haben, ins Spiel hineinzufinden. Die Kampagne ist zwar wie eine Art Tutorial aufgebaut, in jedem Level werden euch neu hinzugekommene Befehle kurz erklärt. Aber diese Erklärungen beschränken sich aufs Nötigste und stellen längst nicht immer alle unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten der Befehle dar. Zudem sind die Programmieranweisungen -- wie in echt auch -- auf Englisch gehalten. Zumindest Grundbegriffe wie "if", "else", "jump", "skip" und so weiter sollte man daher verstehen, da sich einem andernfalls die Logik hinter den Befehlen nicht erschließen dürfte.

    Eine weitere Schwäche liegt in der Spielmechanik selbst: Gerade bei ungeduldigen Spielern, die an einem Problem hängen bleiben und nicht sofort erkennen, wie der jeweilige Level zu meistern ist, besteht naturgemäß die große Verlockung, sich über das Internet Hilfe zu verschaffen. Das jedoch sollte man tunlichst unterlassen, weil man sich damit die Freude am Rätseln schnell kaputt macht.

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    Sieht kompliziert aus, gehört aber noch zu den einfacheren Aufgaben:
    Hier steuern verschachtelte Programmieranweisungen eure Mitarbeiter sicher durch ein Zahlenlabyrinth.

    7 Billion Humans ist recht umfangreich. Die zahlreichen Level sollten für mindestens 10 Stunden Ratespaß sorgen, inklusive der Zeit, die für das Nachdenken über geeignete Lösungen für die jeweiligen Probleme benötigt wird. Da in vielen Rätseln zudem Zahlen zum Einsatz kommen, schadet es sicherlich nicht, mit den mathematischen Grundrechenarten vertraut zu sein.

    Die Entwickler haben sich zudem Gedanken gemacht, wie man den Wiederspielwert der einzelnen Level erhöhen kann. Neben der Herausforderung, die gestellte Aufgabe überhaupt zu lösen, gibt es pro Level jeweils noch zwei weitere optionale Anforderungen. Zum einen gilt es, eine Lösung zu finden, die auf möglichst wenig Programmierbefehle zurückgreift. So lässt sich ein Level z.B. statt mit sieben im besten Falle auch mit nur fünf Anweisungen beenden. Zum anderen sollte eure Kette mit den Programmbefehlen zügig ausgeführt werden, soll heißen: Bis zur Abarbeitung sämtlicher Befehle darf nur möglichst wenig Zeit vergehen. Auch dies erfordert kompakte, clever ineinandergreifende Anweisungen. Nur selten lassen sich beide Zusatzanforderungen gleichzeitig erfüllen. Wie sehr das Erreichen dieser Zusatzanforderungen zur Motivation beiträgt, einen ansonsten inhaltsgleichen Level erneut anzugehen, muss am Ende jedoch jeder für sich selbst entscheiden.

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    Die Level in 7 Billion Humans können auf unterschiedliche Arten gemeistert werden.
    Nur wenn ihr auch die jeweils zwei Bonusanforderungen meistert, leuchten die kleinen Lichter neben den Levelzahlen auf.

    Schade ist, dass dem Spiel kein Leveleditor beiliegt. Das hätte zusätzliche, von der Community erstellte Inhalte ermöglicht und sich damit positiv auf den Langzeitspielwert ausgewirkt. Basierend auf der bisherigen Veröffentlichungspolitik von dem Entwickler Tomorrow Corporation ist zudem nicht damit zu rechnen, dass es weitere Level in Form von DLC geben wird.

    Auf der technischen Seite fällt 7 Billion Humans positiv auf. Die Steuerung per Maus geht flott von der Hand, Bugs oder Abstürze sind während des Spielens nicht aufgetreten. Die Grafik ist in einem einfachen Comicstil gehalten und wirkt stimmig: Sie entspricht im Wesentlichen der des Vorgängers Human Resource Machine. Ein leistungsstarker PC wird nicht benötigt. Der Soundtrack und die Soundeffekte stören nicht, sondern passen stets zum Spielgeschehen. Der Preis von 7 Billion Humans in Höhe von 12,49 EUR ist angemessen.

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    Die (wenigen) Zwischensequenzen im Spiel sind schlicht gehalten und führen auf mehr oder weniger humorvolle Art
    die belanglose Story fort, stören aber auch nicht und passen stilistisch gut zum Spiel.

    Fazit

    Alles in allem handelt es sich bei 7 Billion Humans um eine knifflige Raterei mit unverbrauchtem Spielprinzip. Wer gerne über Probleme grübelt, dazu passende Lösungen finden möchte und über ein Grundverständnis in Sachen Programmiersprachen verfügt, der bekommt hier ein wirklich motivierendes, weil stets faires Spiel zu einem angemessenen Preis geboten. Einsteiger dürften aber am zum Ende hin sehr hohen Schwierigkeitsgrad der Rätsel scheitern.

    Bewertung

    8/10

    ✔️ stimmige, übersichtliche Grafik
    ✔️ keine Bugs/Abstürze festgestellt
    ✔️ passender, nicht nervender Soundtrack
    ✔️ deutsche Untertitel
    ✔️ intuitive Bedienung
    ✔️ einfacher Einstieg dank Erklärungen/Tipps in den Leveln
    ✔️ abwechslungsreiche Rätsel
    ✔️ umfangreich dank vieler Level
    ✔️ angemessener Preis

    ❌ eingeschränkter Wiederspielwert der einzelnen Level
    ❌ nur englische Sprachausgabe
    ❌ zum Ende hin sehr hoher Schwierigkeitsgrad
    ❌ kein Leveleditor

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