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Alex

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Alle erstellten Inhalte von Alex

  1. Das müsste aber sehr viel früher (viele Jahre her) gewesen sein, da die GLPs vor Veröffentlichung ja immer auch getestet werden – und ein 32-Bit-Betriebssystem steht schon länger nicht mehr zum Testen bereit.
  2. Das ist derzeit nicht geplant. Dafür müsste ich einige Anpassungen vornehmen, die sich m.E. nicht lohnen, da praktisch keine 32-Bit-Betriebssysteme mehr genutzt werden (weltweit < 5 %, bei klassischen PCs < 0,1 %).
  3. Alex antwortete auf Alex's Thema in Gespielt
    Das stimmt, so war es wohl mal geplant. Hätten sie auch besser so umsetzen sollen, ggf. als zusätzlichen Bereich in der Hauptwelt integrieren und dann wegen mir eine Story erzählen, die schwerpunktmäßig im neuen Bereich (und vielleicht hin und wieder im alten) spielt. Naja, es ist trotzdem kein schlechtes Spiel, aber so bleibt es für mich nur Durchschnitt. Ich bin gespannt, wie Subnautica 2 wird, wenn es irgendwann fertig ist.
  4. Alex erstellte einem Thema in Gespielt
    Mit Subnautica - Below Zero schicken euch die Entwickler von Unknown Worlds Entertainment erneut auf den geheimnisvollen Planeten 4546B. Statt jedoch einfach nur mehr vom Gleichen zu bieten, verlagert die eigenständige Fortsetzung das Abenteuer in eine eisige Polarregion. Gefrorene Küsten, kilometerdicke Gletscher und eiskalte Gewässer bilden die Kulisse für ein weiteres Survival-Abenteuer, das sich auf Erkundung, Crafting und das Überleben in einer feindlichen Welt konzentriert. Doch obwohl Below Zero vieles richtig macht und einige neue Ideen einführt, gelingt es dem Spiel nicht ganz, die einzigartige Faszination des ersten Subnautica einzufangen. Worum geht es in Subnautica - Below Zero?Ihr übernehmt die Rolle der Wissenschaftlerin Robin Ayou. Anders als im ersten Teil strandet ihr nicht zufällig auf dem Planeten, sondern reist bewusst in die Polarregion von 4546B, um den rätselhaften Tod eurer Schwester Sam aufzuklären. Offiziell wurde ihr Tod als Unfall eingestuft, doch Robin glaubt nicht an diese Version der Geschichte. Auf eigene Faust beginnt ihr daher mit euren Nachforschungen und entdeckt schon bald, dass hinter den Ereignissen weit mehr steckt, als zunächst vermutet. Wie im Vorgänger startet ihr mit kaum mehr als einem Überlebensanzug und einer Rettungskapsel. Schnell wird klar, dass ihr nur überleben könnt, wenn ihr die Umgebung gründlich erkundet. Ihr sammelt Metalle, Pflanzen und andere Rohstoffe, stellt Werkzeuge her, baut Sauerstoffflaschen und verbessert eure Ausrüstung Schritt für Schritt. Mit jeder neuen Technologie könnt ihr tiefer in die Unterwasserwelt vordringen und Gebiete erreichen, die zuvor unerreichbar waren. Ein zentraler Bestandteil des Spiels bleibt der Basenbau. Ihr errichtet Forschungsstationen an strategisch günstigen Orten, installiert Energieversorgung, Lagerräume, Aquarien und Produktionsanlagen und erschafft euch so nach und nach ein komfortables Zuhause mitten in der lebensfeindlichen Eiswelt. Gleichzeitig müsst ihr euren Sauerstoffvorrat, Hunger, Durst und eure Körpertemperatur im Auge behalten. Besonders auf den Landabschnitten spielt die Kälte eine wichtige Rolle, sodass ihr regelmäßig Wärmequellen aufsuchen oder entsprechende Ausrüstung herstellen müsst. Während eurer Reise begegnet ihr zahlreichen neuen Lebewesen. Manche sind harmlos und neugierig, andere verteidigen ihr Revier aggressiv oder greifen euch sofort an. Hinzu kommen geheimnisvolle Überreste der längst verschwundenen Alien-Zivilisation, die bereits im ersten Teil eine wichtige Rolle spielte. Nach und nach setzt ihr die Puzzleteile der Geschichte zusammen und erfahrt immer mehr über die Vergangenheit des Planeten. Faszinierende UnterwasserweltOptisch gehört Below Zero ohne Zweifel zu den schönsten Survival-Spielen. Die verschiedenen Biome unterscheiden sich deutlich voneinander und sorgen dafür, dass nahezu jede Expedition neue Eindrücke bietet. Mal taucht ihr durch dichte Unterwasserwälder mit riesigen Pflanzen, kurz darauf erkundet ihr leuchtende Kristallhöhlen oder schwimmt unter gewaltigen Eisbergen hindurch, deren Schatten das Sonnenlicht verschlucken. Besonders beeindruckend ist die Liebe zum Detail. Überall bewegen sich kleine Fische, Pflanzen wiegen sich in der Strömung und selbst abgelegene Höhlensysteme wirken lebendig. Dank moderner Lichteffekte und einer hervorragenden Soundkulisse entsteht eine glaubwürdige Unterwasserwelt, in der ihr euch schnell verlieren könnt. Oft erwischt ihr euch dabei, einfach stehen zu bleiben und die Umgebung zu beobachten. Auch das Crafting motiviert erneut. Fast jede neue Entdeckung bringt zusätzliche Baupläne oder seltene Materialien mit sich. Dadurch entsteht ständig das Gefühl, dass sich eine weitere Expedition lohnt. Neue Werkzeuge erleichtern den Alltag und eröffnen gleichzeitig weitere Möglichkeiten zur Erkundung. Neue Fahrzeuge und AusrüstungNatürlich fehlen auch neue Fahrzeuge nicht. Anstelle des riesigen Cyclops-U-Boots aus dem ersten Teil steht euch diesmal vor allem der modulare Seatruck zur Verfügung. Dieser lässt sich mit verschiedenen Modulen erweitern und kann beispielsweise als mobile Basis, Lagerraum oder Produktionsstation dienen. Die Idee dahinter ist clever, denn ihr könnt den Seatruck an eure Spielweise anpassen. In der Praxis überzeugt das Fahrzeug allerdings nicht vollständig. Mit jedem zusätzlichen Modul wird der Seatruck träger und verliert an Wendigkeit. Gerade in engen Höhlensystemen kann die Steuerung dadurch etwas umständlich werden. Viele Spieler vermissen deshalb die Eleganz der Seamoth oder die beeindruckende Größe des Cyclops aus dem ersten Teil. Für die Erkundung der Landgebiete steht euch außerdem der Snowfox-Gleiter zur Verfügung. Auf dem Papier klingt das nach einer sinnvollen Ergänzung, doch im Spiel kommt das Fahrzeug nur selten richtig zur Geltung. Häufig ist es einfacher, die entsprechenden Abschnitte zu Fuß zurückzulegen, da der Snowfox in unebenem Gelände an Geschwindigkeit verliert oder schwer zu kontrollieren ist. Vergleich mit dem ersten SubnauticaGerade wer den Vorgänger intensiv gespielt hat, wird ständig Vergleiche ziehen. Und genau hier zeigt sich die größte Schwäche von Below Zero. Der erste Teil lebte von seinem einzigartigen Gefühl völliger Isolation. Ihr wart allein auf einem fremden Planeten gestrandet, kanntet weder eure Umgebung noch die Gefahren, die in der Tiefe lauerten. Jede Expedition war mit Unsicherheit verbunden. Das Meer wirkte unendlich groß und gleichzeitig unberechenbar. Hinter jedem Felsen konnte sich eine neue Lebensform verbergen, und jede größere Tiefe sorgte für Nervenkitzel. Below Zero verfolgt einen anderen Ansatz. Die Geschichte rückt deutlich stärker in den Mittelpunkt. Robin spricht regelmäßig, kommentiert Ereignisse und tritt mit anderen Figuren in Kontakt. Dadurch entwickelt sich zwar eine persönlichere Handlung, gleichzeitig verliert das Spiel aber einen wichtigen Teil seiner Atmosphäre. Ihr fühlt euch deutlich seltener wirklich allein. Auch die Spielwelt fällt kleiner aus. Zwar sind die einzelnen Gebiete abwechslungsreich gestaltet, doch sie liegen dichter beieinander. Dadurch entsteht weniger das Gefühl einer riesigen, zusammenhängenden Unterwasserwelt. Viele Expeditionen dauern nicht mehr ganz so lange, und manche Regionen wirken eher wie einzelne Levelabschnitte als Bestandteile eines gewaltigen Ozeans. Ein weiterer Unterschied betrifft den Aufbau der Welt. Im ersten Teil führte euch nahezu jeder Fortschritt automatisch immer tiefer in den Ozean. Je tiefer ihr tauchtet, desto gefährlicher und geheimnisvoller wurde die Umgebung. Diese stetige Abwärtsspirale erzeugte eine einzigartige Spannung. Below Zero verteilt seine Inhalte stärker zwischen Wasser- und Landgebieten. Dadurch fehlt der klare Fokus auf die Tiefsee, die den Vorgänger so besonders machte. Die Landgebiete als zweischneidiges SchwertDie eisigen Inseln gehören zu den größten Neuerungen des Spiels. Dort müsst ihr Höhlen erforschen, Forschungsstationen durchsuchen und euch vor eisigen Temperaturen schützen. Grundsätzlich sorgt dieser Perspektivwechsel für Abwechslung und erweitert die Spielwelt sinnvoll. Allerdings erreichen die Landpassagen nie die Qualität der Unterwasserabschnitte. Die Orientierung fällt häufig schwer, weil sich viele Bereiche ähneln. Enge Felsschluchten und verschneite Ebenen wirken teilweise unübersichtlich, sodass ihr euch öfter verlauft. Gleichzeitig fehlt hier das besondere Gefühl der Freiheit, das beim Tauchen entsteht. Hinzu kommt, dass viele Spieler gerade wegen der einzigartigen Unterwasserwelt zur Reihe greifen. Jede Minute an Land ist daher auch eine Minute weniger im Meer. Die Landabschnitte sind keineswegs schlecht gestaltet, können aber mit der Faszination der Tiefsee einfach nicht mithalten. Atmosphäre und SpannungTrotz aller Kritik erzeugt Below Zero immer wieder großartige Momente. Wenn ihr in völliger Dunkelheit durch unbekannte Höhlen taucht, plötzlich das Brüllen eines riesigen Raubtiers hört oder tief unter einer dicken Eisdecke nach einem Ausgang sucht, zeigt das Spiel eindrucksvoll, warum die Reihe so beliebt ist. Dennoch erreicht die Spannung nicht dauerhaft das Niveau des Vorgängers. Die stärkere Geschichte nimmt euch einen Teil der Unsicherheit, weil ihr häufiger klare Ziele verfolgt. Im ersten Teil wart ihr dagegen oft einfach auf euch allein gestellt und musstet selbst entscheiden, welchen Weg ihr als Nächstes einschlagt. Gerade dieses Gefühl des völligen Unbekannten machte den Reiz aus. Persönliches FazitSubnautica - Below Zero ist ein hervorragendes Survival-Spiel und eine gelungene Rückkehr auf den Planeten 4546B. Die wunderschöne Spielwelt, das motivierende Crafting, der umfangreiche Basenbau und die spannenden Erkundungstouren sorgen über viele Stunden für Spielspaß. Besonders optisch gehört das Abenteuer auch Jahre nach seiner Veröffentlichung noch zu den beeindruckendsten Vertretern des Genres. Trotzdem bleibt das Spiel ein Schritt hinter seinem Vorgänger zurück. Die kleinere Welt, die stärkere Konzentration auf die Handlung, die häufigeren Dialoge und die weniger überzeugenden Landabschnitte nehmen dem Spiel einen Teil jener Magie, die das erste Subnautica zu einem außergewöhnlichen Erlebnis gemacht hat. Das Gefühl, vollkommen allein in einem riesigen, unbekannten Ozean ums Überleben zu kämpfen, wird nur noch selten erreicht. Wenn ihr den ersten Teil gespielt habt, solltet ihr Below Zero dennoch unbedingt eine Chance geben. Die Fortsetzung erweitert das Universum sinnvoll und bietet viele Stunden spannender Erkundung. Erwartet jedoch keine Steigerung in allen Bereichen, sondern eher eine etwas kompaktere, stärker erzählte Variante des Originals. Wertung: 6 von 10 Punkten Vollständigen Eintrag anzeigen
  5. Alex erstellte einen Eintrag in Gespielt
    Mit Subnautica - Below Zero schicken euch die Entwickler von Unknown Worlds Entertainment erneut auf den geheimnisvollen Planeten 4546B. Statt jedoch einfach nur mehr vom Gleichen zu bieten, verlagert die eigenständige Fortsetzung das Abenteuer in eine eisige Polarregion. Gefrorene Küsten, kilometerdicke Gletscher und eiskalte Gewässer bilden die Kulisse für ein weiteres Survival-Abenteuer, das sich auf Erkundung, Crafting und das Überleben in einer feindlichen Welt konzentriert. Doch obwohl Below Zero vieles richtig macht und einige neue Ideen einführt, gelingt es dem Spiel nicht ganz, die einzigartige Faszination des ersten Subnautica einzufangen. Worum geht es in Subnautica - Below Zero?Ihr übernehmt die Rolle der Wissenschaftlerin Robin Ayou. Anders als im ersten Teil strandet ihr nicht zufällig auf dem Planeten, sondern reist bewusst in die Polarregion von 4546B, um den rätselhaften Tod eurer Schwester Sam aufzuklären. Offiziell wurde ihr Tod als Unfall eingestuft, doch Robin glaubt nicht an diese Version der Geschichte. Auf eigene Faust beginnt ihr daher mit euren Nachforschungen und entdeckt schon bald, dass hinter den Ereignissen weit mehr steckt, als zunächst vermutet. Wie im Vorgänger startet ihr mit kaum mehr als einem Überlebensanzug und einer Rettungskapsel. Schnell wird klar, dass ihr nur überleben könnt, wenn ihr die Umgebung gründlich erkundet. Ihr sammelt Metalle, Pflanzen und andere Rohstoffe, stellt Werkzeuge her, baut Sauerstoffflaschen und verbessert eure Ausrüstung Schritt für Schritt. Mit jeder neuen Technologie könnt ihr tiefer in die Unterwasserwelt vordringen und Gebiete erreichen, die zuvor unerreichbar waren. Ein zentraler Bestandteil des Spiels bleibt der Basenbau. Ihr errichtet Forschungsstationen an strategisch günstigen Orten, installiert Energieversorgung, Lagerräume, Aquarien und Produktionsanlagen und erschafft euch so nach und nach ein komfortables Zuhause mitten in der lebensfeindlichen Eiswelt. Gleichzeitig müsst ihr euren Sauerstoffvorrat, Hunger, Durst und eure Körpertemperatur im Auge behalten. Besonders auf den Landabschnitten spielt die Kälte eine wichtige Rolle, sodass ihr regelmäßig Wärmequellen aufsuchen oder entsprechende Ausrüstung herstellen müsst. Während eurer Reise begegnet ihr zahlreichen neuen Lebewesen. Manche sind harmlos und neugierig, andere verteidigen ihr Revier aggressiv oder greifen euch sofort an. Hinzu kommen geheimnisvolle Überreste der längst verschwundenen Alien-Zivilisation, die bereits im ersten Teil eine wichtige Rolle spielte. Nach und nach setzt ihr die Puzzleteile der Geschichte zusammen und erfahrt immer mehr über die Vergangenheit des Planeten. Faszinierende UnterwasserweltOptisch gehört Below Zero ohne Zweifel zu den schönsten Survival-Spielen. Die verschiedenen Biome unterscheiden sich deutlich voneinander und sorgen dafür, dass nahezu jede Expedition neue Eindrücke bietet. Mal taucht ihr durch dichte Unterwasserwälder mit riesigen Pflanzen, kurz darauf erkundet ihr leuchtende Kristallhöhlen oder schwimmt unter gewaltigen Eisbergen hindurch, deren Schatten das Sonnenlicht verschlucken. Besonders beeindruckend ist die Liebe zum Detail. Überall bewegen sich kleine Fische, Pflanzen wiegen sich in der Strömung und selbst abgelegene Höhlensysteme wirken lebendig. Dank moderner Lichteffekte und einer hervorragenden Soundkulisse entsteht eine glaubwürdige Unterwasserwelt, in der ihr euch schnell verlieren könnt. Oft erwischt ihr euch dabei, einfach stehen zu bleiben und die Umgebung zu beobachten. Auch das Crafting motiviert erneut. Fast jede neue Entdeckung bringt zusätzliche Baupläne oder seltene Materialien mit sich. Dadurch entsteht ständig das Gefühl, dass sich eine weitere Expedition lohnt. Neue Werkzeuge erleichtern den Alltag und eröffnen gleichzeitig weitere Möglichkeiten zur Erkundung. Neue Fahrzeuge und AusrüstungNatürlich fehlen auch neue Fahrzeuge nicht. Anstelle des riesigen Cyclops-U-Boots aus dem ersten Teil steht euch diesmal vor allem der modulare Seatruck zur Verfügung. Dieser lässt sich mit verschiedenen Modulen erweitern und kann beispielsweise als mobile Basis, Lagerraum oder Produktionsstation dienen. Die Idee dahinter ist clever, denn ihr könnt den Seatruck an eure Spielweise anpassen. In der Praxis überzeugt das Fahrzeug allerdings nicht vollständig. Mit jedem zusätzlichen Modul wird der Seatruck träger und verliert an Wendigkeit. Gerade in engen Höhlensystemen kann die Steuerung dadurch etwas umständlich werden. Viele Spieler vermissen deshalb die Eleganz der Seamoth oder die beeindruckende Größe des Cyclops aus dem ersten Teil. Für die Erkundung der Landgebiete steht euch außerdem der Snowfox-Gleiter zur Verfügung. Auf dem Papier klingt das nach einer sinnvollen Ergänzung, doch im Spiel kommt das Fahrzeug nur selten richtig zur Geltung. Häufig ist es einfacher, die entsprechenden Abschnitte zu Fuß zurückzulegen, da der Snowfox in unebenem Gelände an Geschwindigkeit verliert oder schwer zu kontrollieren ist. Vergleich mit dem ersten SubnauticaGerade wer den Vorgänger intensiv gespielt hat, wird ständig Vergleiche ziehen. Und genau hier zeigt sich die größte Schwäche von Below Zero. Der erste Teil lebte von seinem einzigartigen Gefühl völliger Isolation. Ihr wart allein auf einem fremden Planeten gestrandet, kanntet weder eure Umgebung noch die Gefahren, die in der Tiefe lauerten. Jede Expedition war mit Unsicherheit verbunden. Das Meer wirkte unendlich groß und gleichzeitig unberechenbar. Hinter jedem Felsen konnte sich eine neue Lebensform verbergen, und jede größere Tiefe sorgte für Nervenkitzel. Below Zero verfolgt einen anderen Ansatz. Die Geschichte rückt deutlich stärker in den Mittelpunkt. Robin spricht regelmäßig, kommentiert Ereignisse und tritt mit anderen Figuren in Kontakt. Dadurch entwickelt sich zwar eine persönlichere Handlung, gleichzeitig verliert das Spiel aber einen wichtigen Teil seiner Atmosphäre. Ihr fühlt euch deutlich seltener wirklich allein. Auch die Spielwelt fällt kleiner aus. Zwar sind die einzelnen Gebiete abwechslungsreich gestaltet, doch sie liegen dichter beieinander. Dadurch entsteht weniger das Gefühl einer riesigen, zusammenhängenden Unterwasserwelt. Viele Expeditionen dauern nicht mehr ganz so lange, und manche Regionen wirken eher wie einzelne Levelabschnitte als Bestandteile eines gewaltigen Ozeans. Ein weiterer Unterschied betrifft den Aufbau der Welt. Im ersten Teil führte euch nahezu jeder Fortschritt automatisch immer tiefer in den Ozean. Je tiefer ihr tauchtet, desto gefährlicher und geheimnisvoller wurde die Umgebung. Diese stetige Abwärtsspirale erzeugte eine einzigartige Spannung. Below Zero verteilt seine Inhalte stärker zwischen Wasser- und Landgebieten. Dadurch fehlt der klare Fokus auf die Tiefsee, die den Vorgänger so besonders machte. Die Landgebiete als zweischneidiges SchwertDie eisigen Inseln gehören zu den größten Neuerungen des Spiels. Dort müsst ihr Höhlen erforschen, Forschungsstationen durchsuchen und euch vor eisigen Temperaturen schützen. Grundsätzlich sorgt dieser Perspektivwechsel für Abwechslung und erweitert die Spielwelt sinnvoll. Allerdings erreichen die Landpassagen nie die Qualität der Unterwasserabschnitte. Die Orientierung fällt häufig schwer, weil sich viele Bereiche ähneln. Enge Felsschluchten und verschneite Ebenen wirken teilweise unübersichtlich, sodass ihr euch öfter verlauft. Gleichzeitig fehlt hier das besondere Gefühl der Freiheit, das beim Tauchen entsteht. Hinzu kommt, dass viele Spieler gerade wegen der einzigartigen Unterwasserwelt zur Reihe greifen. Jede Minute an Land ist daher auch eine Minute weniger im Meer. Die Landabschnitte sind keineswegs schlecht gestaltet, können aber mit der Faszination der Tiefsee einfach nicht mithalten. Atmosphäre und SpannungTrotz aller Kritik erzeugt Below Zero immer wieder großartige Momente. Wenn ihr in völliger Dunkelheit durch unbekannte Höhlen taucht, plötzlich das Brüllen eines riesigen Raubtiers hört oder tief unter einer dicken Eisdecke nach einem Ausgang sucht, zeigt das Spiel eindrucksvoll, warum die Reihe so beliebt ist. Dennoch erreicht die Spannung nicht dauerhaft das Niveau des Vorgängers. Die stärkere Geschichte nimmt euch einen Teil der Unsicherheit, weil ihr häufiger klare Ziele verfolgt. Im ersten Teil wart ihr dagegen oft einfach auf euch allein gestellt und musstet selbst entscheiden, welchen Weg ihr als Nächstes einschlagt. Gerade dieses Gefühl des völligen Unbekannten machte den Reiz aus. Persönliches FazitSubnautica - Below Zero ist ein hervorragendes Survival-Spiel und eine gelungene Rückkehr auf den Planeten 4546B. Die wunderschöne Spielwelt, das motivierende Crafting, der umfangreiche Basenbau und die spannenden Erkundungstouren sorgen über viele Stunden für Spielspaß. Besonders optisch gehört das Abenteuer auch Jahre nach seiner Veröffentlichung noch zu den beeindruckendsten Vertretern des Genres. Trotzdem bleibt das Spiel ein Schritt hinter seinem Vorgänger zurück. Die kleinere Welt, die stärkere Konzentration auf die Handlung, die häufigeren Dialoge und die weniger überzeugenden Landabschnitte nehmen dem Spiel einen Teil jener Magie, die das erste Subnautica zu einem außergewöhnlichen Erlebnis gemacht hat. Das Gefühl, vollkommen allein in einem riesigen, unbekannten Ozean ums Überleben zu kämpfen, wird nur noch selten erreicht. Wenn ihr den ersten Teil gespielt habt, solltet ihr Below Zero dennoch unbedingt eine Chance geben. Die Fortsetzung erweitert das Universum sinnvoll und bietet viele Stunden spannender Erkundung. Erwartet jedoch keine Steigerung in allen Bereichen, sondern eher eine etwas kompaktere, stärker erzählte Variante des Originals. Wertung: 6 von 10 Punkten
  6. @Trommler Könntest du mir da nochmal eine Rückmeldung geben, ggf. mit den oben angefragten Screenshots? Dann schaue ich mir das gerne mal an, woran es liegen könnte.
  7. Hm, dann müsste ich wirklich mal sehen, welche Dateien da installiert werden und ob die Installation der GOG-Version auf dem Steam Deck genauso aussieht wie auf einem Windows-PC. Das German Language Pack ist nicht auf Registry-Einträge angewiesen, weil die nur dabei unterstützen, das korrekte Verzeichnis zu finden. Da du es aber eh selbst auswählst, kommt es darauf nicht an. Was ein Problem sein könnte, ist, dass ich mit dem GLP Binary Patching nutze, um die Dateigröße möglichst niedrig zu halten. Das heißt, wenn deine Installation nicht exakt die Dateiinhalte umfasst, so wie sie die "normale" GOG-Installation auf einem Windows-PC hat, könnte das ein Problem sein. Vielleicht gibt es aber auch noch eine andere Ursache.
  8. Versuche es mal mit dem Hauptverzeichnis, also bei dir: Z:\home\deck\Games\Heroic\Empire Earth Gold\
  9. Hallo, hier muss ich nachfragen: Ich besitze selbst kein Steam Deck. Kann man auf dem Steam Deck GOG-Versionen installieren? 🤔 Der Umstand, dass du nach dem Installationspfad gefragt wirst, deutet darauf hin, dass der Installer die GOG-Installation des Spiels nicht selbstständig ermitteln kann. Das macht er nämlich normalerweise. Da auf dem Steam Deck als Betriebssystem nicht Windows, sondern SteamOS installiert ist: Kannst du mir zufällig sagen, wie unter SteamOS Installationen erfasst werden? Gibt es da auch so etwas wie eine Registry oder eine App-Verwaltung, deren Einstellungen in Bezug auf installierte Spiele irgendwo abgelegt werden? Hast du vielleicht auch eine Übersicht vom Installationsverzeichnis (der Ordner mit den Spieledateien drin), ggf. als Screenshot, damit ich mal sehen kann, welche Dateien vom Spiel bei dir überhaupt installiert sind? Das German Language Pack passt ja nicht einfach die Exe-Datei des Spiels an, es könnte also sein, dass die relevanten Spieldateien bei einer Installation auf dem Steam Deck gar nicht genauso abgelegt werden, wie das bei einer Installation der GOG-Version auf einem Windows-System der Fall ist.
  10. Das war eine fehlerhafte Einstellung, weil sich die Ansicht, die du gesehen hast, nur eignet, wenn es in den Themen auch Bilder gibt. Das ist in den meisten Themen ja nicht der Fall. Ich habe die Ansicht angepasst; jetzt taucht das jeweilige Profilbild auf.
  11. Alex antwortete auf logimo1998's Thema in Vorschläge
    So, das German Language Pack ist jetzt verfügbar. Bei mir klappt alles, ihr müsstet aber bitte mal testen, ob das bei euch auch der Fall ist. Falls etwas nicht funktioniert, bitte eine ausführliche Fehlerbeschreibung posten (Was funktioniert genau nicht und wann? Welche Fehlermeldung erscheint?).
  12. Zeus + Poseidon (Steam) German Language Pack Dieses German Language Pack wandelt die fremdsprachige Steam-Version von Zeus + Poseidon in die deutsche Fassung um. Ladet euch einfach die Datei herunter, entpackt Sie in ein beliebiges Verzeichnis auf eurem PC und führt das Sprachpaket aus. Ihr werdet dann Schritt für Schritt durch die Installation geführt. Anschließend liegt das Spiel auf eurem System in der deutschen Fassung vor. Informationen zur Datei Ersteller Alex Erstellt 12.07.2026 Kategorie German Language Packs (Steam) Datei anzeigen
    • 6 Downloads
    • Version 1.0
    Dieses German Language Pack wandelt die fremdsprachige Steam-Version von Zeus + Poseidon in die deutsche Fassung um. Ladet euch einfach die Datei herunter, entpackt Sie in ein beliebiges Verzeichnis auf eurem PC und führt das Sprachpaket aus. Ihr werdet dann Schritt für Schritt durch die Installation geführt. Anschließend liegt das Spiel auf eurem System in der deutschen Fassung vor.
  13. Alex antwortete auf logimo1998's Thema in Vorschläge
    Um ein kurzes Update zu geben: Ich bin dran an der Umsetzung, aber erste Tests hatten noch Fehler. Die Spiele von Steam wurden noch nicht sauber erkannt. Sobald ich eine stabil laufende Version habe, wird sie veröffentlicht.
  14. Alex antwortete auf logimo1998's Thema in Vorschläge
    Ich werde versuchen, die Steam-Version des GLP zu erstellen und demnächst auch generell mehr GLP zu bringen. Ich weiß zwar nicht, wie groß das Interesse wirklich ist oder ob sich nicht vielleicht die Situation inzwischen verbessert hat, dass auf GOG, Steam usw. inzwischen mehr deutsche Versionen verfügbar sind, aber falls dem nicht so sein sollte, wäre anderen ja mit GLPs sehr geholfen und es gab auf Valid Strategies ja mal ziemlich viele.
  15. Alex antwortete auf logimo1998's Thema in Vorschläge
    Bislang habe ich die German Language Packs nur für GOG-Versionen veröffentlicht, aber ich denke mal darüber nach, ob diese auch wieder für die Steam-Fassungen der Spiele rauskommen sollten. Das macht etwas mehr Arbeit, ist aber natürlich möglich.
  16. Alex erstellte einem Thema in Gespielt
    Subnautica – von dem Spiel dürften die meisten von euch bereits gehört haben, gilt es doch als eines der besten Survival- und Erkundungsspiele der jüngeren Zeit, und nicht zuletzt der Early-Access-Start des Nachfolgers vor einigen Wochen sollte dazu beigetragen haben, dass die Serie wieder präsenter geworden ist. Doch obwohl der Titel schon länger in meiner Steam-Bibliothek schlummert, habe ich Subnautica bis jetzt nie richtig gespielt. Ein, zwei Versuche gab es vor ein paar Jahren, aber die endeten jeweils nach wenigen Minuten, weil ich nach dem Spielstart schlicht nicht wusste, was das Spiel überhaupt von mir will. Tutorial? Fehlanzeige, ihr werdet im wahrsten Sinne „ins kalte Wasser geworfen“. Was also fasziniert so viele Leute an dem Spiel, das auf Steam ca. 96% positive Bewertungen hat? Eine Chance wollte ich dem Titel dann doch noch einräumen… und diesmal waren meine Erfahrungen ganz andere als zuvor! Eine Reise in die Tiefen eines fremden OzeansSubnautica ist ein Open-World-Survival-Spiel des Entwicklerstudios Unknown Worlds Entertainment. Das Spiel verbindet Erkundung, Ressourcenmanagement, Crafting und eine spannende Geschichte. Anders als viele andere Survival-Spiele spielt Subnautica nicht in einer postapokalyptischen Welt oder auf einer verlassenen Insel, sondern fast vollständig unter Wasser. Nach einem Raumschiffabsturz findet ihr euch auf einem fremden Planeten wieder, dessen Oberfläche größtenteils von einem riesigen Ozean bedeckt ist. Eure einzige Aufgabe: Überleben, die Umgebung und die Geheimnisse rund um den Absturz erforschen und den Planeten wieder verlassen. Schon nach wenigen Minuten wird deutlich, dass Subnautica mehr sein möchte als ein gewöhnliches Survival-Spiel. Statt ausschließlich auf Kampf oder Ressourcenabbau zu setzen, legt das Spiel seinen Schwerpunkt auf Erkundung, Atmosphäre und das Gefühl, eine unbekannte Welt zu entdecken. Dadurch entsteht ein Erlebnis, das sich deutlich von vielen Genre-Konkurrenten abhebt. Doch wie schreibt man über ein Spiel, das die Erkundung des Unbekannten und die damit verbundenen Überraschungen als wesentliches Element enthält, ohne zu viel zu verraten? Die folgenden Zeilen sind spoilerfrei gehalten, werden euch aber (hoffentlich) dennoch vermitteln, was Subnautica ausmacht. Eine Unterwasserwelt, die zum Staunen einlädtDie Grafik gehört zu den größten Stärken von Subnautica. Obwohl das Spiel bereits einige Jahre alt ist, kann sich die visuelle Präsentation noch immer sehen lassen. Besonders beeindruckend ist die Gestaltung der Unterwasserwelt. Die verschiedenen Biome unterscheiden sich deutlich voneinander und vermitteln jeweils eine eigene Atmosphäre. Zu Beginn erkundet ihr farbenfrohe Korallenriffe mit leuchtenden Pflanzen und friedlichen Lebewesen. Mit zunehmendem Spielfortschritt entdeckt ihr jedoch immer ungewöhnlichere Regionen. Riesige Höhlensysteme, geheimnisvolle Tiefseegebiete, vulkanische Landschaften und fremdartige Ökosysteme sorgen dafür, dass die Welt ständig neue Überraschungen bereithält. Die Entwickler haben großen Wert auf die Gestaltung der Flora und Fauna gelegt. Viele Pflanzen und Tiere wirken einzigartig und passen perfekt in die außerirdische Umgebung. Besonders gelungen ist dabei die Kombination aus realistischen Einflüssen und kreativen Science-Fiction-Ideen. Dadurch entsteht eine Welt, die glaubhast wirkt und gleichzeitig voller Fantasie steckt. Auch die Beleuchtung trägt erheblich zur Atmosphäre bei. Sonnenstrahlen dringen durch die Wasseroberfläche und erzeugen beeindruckende Lichtspiele. In größeren Tiefen wird das Licht zunehmend schwächer, wodurch eine bedrohliche Stimmung entsteht. Je tiefer ihr vordringt, desto dunkler und unheimlicher wird die Umgebung. Natürlich zeigt das Alter des Spiels an einigen Stellen auch Schwächen. Manche Texturen sind vergleichsweise einfach gehalten. Dennoch bleibt der Gesamteindruck sehr positiv. Wenn die Stille bedrohlich wirdDer Sound ist ein weiterer Bereich, in dem Subnautica besonders glänzt. Viele Spiele unterschätzen die Bedeutung von Geräuschen für die Atmosphäre, doch hier wird deutlich, wie wichtig eine gelungene Klangkulisse sein kann. Die Musik ist meist zurückhaltend und setzt gezielt Akzente. Während friedlicher Erkundungstouren begleiten euch ruhige und entspannende Klänge. In gefährlichen Situationen wird die Musik dagegen intensiver und erzeugt Spannung. Dadurch unterstützt sie die Stimmung, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen. Noch wichtiger sind jedoch die Umgebungsgeräusche. Das Rauschen des Wassers, das Summen technischer Geräte und die Laute der verschiedenen Lebewesen sorgen dafür, dass die Spielwelt glaubhaft wirkt. Besonders beeindruckend ist, wie unterschiedlich sich die einzelnen Regionen anhören. Jede Umgebung besitzt ihre eigene akustische Identität. Ein großes Highlight sind die Geräusche der größeren Kreaturen. Oft hört ihr ein entferntes Brüllen oder Knurren, bevor ihr überhaupt erkennen könnt, woher das Geräusch stammt. Dadurch entsteht eine ständige Anspannung, die vor allem in unbekannten Gebieten sehr effektiv funktioniert. Überleben zwischen Neugier und GefahrZu Beginn verfügt ihr nur über wenige Ressourcen und müsst zunächst grundlegende Bedürfnisse erfüllen. Nahrung, Wasser und Sauerstoff spielen eine wichtige Rolle. Schon früh lernt ihr deshalb, die Umgebung aufmerksam zu beobachten und Materialien zu sammeln. Mit den gefundenen Ressourcen könnt ihr neue Werkzeuge herstellen. Diese ermöglichen euch wiederum den Zugang zu weiteren Gebieten und Ressourcen. Dadurch entsteht ein motivierender Fortschrittskreislauf. Jede neue Entdeckung eröffnet zusätzliche Möglichkeiten und macht euch unabhängiger. Der wichtigste Bestandteil des Gameplays ist jedoch die Erkundung. Die Spielwelt lädt dazu ein, immer tiefer vorzudringen und neue Regionen zu entdecken. Dabei werdet ihr regelmäßig mit interessanten Fundorten, geheimnisvollen Strukturen oder seltenen Ressourcen belohnt. Auch der Basisbau spielt eine bedeutende Rolle. Ihr könnt eure eigene Unterwasserbasis errichten und nach euren Vorstellungen erweitern. Mit der Zeit entstehen komplexe Anlagen mit Wohnräumen, Lagerbereichen, Forschungseinrichtungen und Energieversorgungssystemen. Zusätzlich stehen euch verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung. Diese erleichtern nicht nur die Fortbewegung, sondern eröffnen auch den Zugang zu gefährlicheren Regionen. Jedes Fahrzeug besitzt eigene Stärken und Einsatzmöglichkeiten, wodurch zusätzliche strategische Entscheidungen entstehen. Mehr als nur ein Survival-SpielMan muss es klar sagen: Subnautica nimmt euch nicht an die Hand. Ihr müsst euch auf die Spielwelt einlassen und bereit dazu sein, nach Lösungen zu suchen, wie ihr den Planeten wieder verlassen könnt. Ihr findet Hinweise in der Spielwelt, aber ihr müsst danach suchen. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, das Spiel zu spielen: Entweder ihr sucht online nach Lösungen, wenn ihr vorübergehend nicht weiterwisst. In diesem Fall lässt sich Subnautica wahrscheinlich innerhalb von 20-30 Stunden durchspielen. Oder aber ihr sucht, erkundet und probiert selbst aus, was alles möglich ist. Dann werdet ihr locker 100-150 Stunden in Subnautica verbringen. Ich empfehle euch ganz klar den letzteren Weg (und habe es selbst so gemacht): Nach insgesamt ca. 120 Stunden habe ich das Spiel komplett durchgespielt, alle Achievements erreicht, und dabei keine Wikis oder sonstige Hilfen in Anspruch genommen. Zum Glück! Das Gefühl, selbst auf Erkundung zu gehen ohne zu wissen, was einen erwartet, wird hier belohnt wie in kaum einem anderen Spiel. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt in einem Spiel so viele „Wow!“-Momente hatte. Ist es also das perfekte Spiel? Bei all den Lobesreden stellt sich natürlich auch die Frage, was nicht so gut funktioniert. Ja, es gibt sie, die Schattenseiten von Subnautica. Wie gesagt gibt es keine wirkliche Hilfe beim Spielbeginn. Das könnte den einen oder anderen Spieler abschrecken (mich hat es das anfangs ja auch), der nicht sofort erkennt, was genau zu tun ist. Zum Teil sind auch längere Sammelphasen von Ressourcen erforderlich, um die benötigten Materialien für einzelne Crafting-Rezepte zusammen zu bekommen. Eine Orientierung in der großen Spielwelt fällt anfangs schwer. Das wird aber immer besser, weil die Welt wirklich einzigartig ist und viele markante Orte aufweist. Und die Story ist zwar für das Szenario passend, gewinnt aber nicht gerade einen Preis für besondere Originalität und besonders wendungsreich ist sie ebenfalls nicht. Trotzdem: Subnautica gehört zu den besten Survival-Spielen der letzten Jahre. Es bietet ein außergewöhnliches Abenteuer voller Entdeckungen, Spannung und unvergesslicher Momente in einer der faszinierendsten Spielwelten, die das Genre zuletzt hervorgebracht hat. Subnautica ist definitiv ein Spiel, das in Erinnerung bleiben wird. Wertung: 9 von 10 Punkten Vollständigen Eintrag anzeigen
  17. Alex erstellte einen Eintrag in Gespielt
    Subnautica – von dem Spiel dürften die meisten von euch bereits gehört haben, gilt es doch als eines der besten Survival- und Erkundungsspiele der jüngeren Zeit, und nicht zuletzt der Early-Access-Start des Nachfolgers vor einigen Wochen sollte dazu beigetragen haben, dass die Serie wieder präsenter geworden ist. Doch obwohl der Titel schon länger in meiner Steam-Bibliothek schlummert, habe ich Subnautica bis jetzt nie richtig gespielt. Ein, zwei Versuche gab es vor ein paar Jahren, aber die endeten jeweils nach wenigen Minuten, weil ich nach dem Spielstart schlicht nicht wusste, was das Spiel überhaupt von mir will. Tutorial? Fehlanzeige, ihr werdet im wahrsten Sinne „ins kalte Wasser geworfen“. Was also fasziniert so viele Leute an dem Spiel, das auf Steam ca. 96% positive Bewertungen hat? Eine Chance wollte ich dem Titel dann doch noch einräumen… und diesmal waren meine Erfahrungen ganz andere als zuvor! Eine Reise in die Tiefen eines fremden OzeansSubnautica ist ein Open-World-Survival-Spiel des Entwicklerstudios Unknown Worlds Entertainment. Das Spiel verbindet Erkundung, Ressourcenmanagement, Crafting und eine spannende Geschichte. Anders als viele andere Survival-Spiele spielt Subnautica nicht in einer postapokalyptischen Welt oder auf einer verlassenen Insel, sondern fast vollständig unter Wasser. Nach einem Raumschiffabsturz findet ihr euch auf einem fremden Planeten wieder, dessen Oberfläche größtenteils von einem riesigen Ozean bedeckt ist. Eure einzige Aufgabe: Überleben, die Umgebung und die Geheimnisse rund um den Absturz erforschen und den Planeten wieder verlassen. Schon nach wenigen Minuten wird deutlich, dass Subnautica mehr sein möchte als ein gewöhnliches Survival-Spiel. Statt ausschließlich auf Kampf oder Ressourcenabbau zu setzen, legt das Spiel seinen Schwerpunkt auf Erkundung, Atmosphäre und das Gefühl, eine unbekannte Welt zu entdecken. Dadurch entsteht ein Erlebnis, das sich deutlich von vielen Genre-Konkurrenten abhebt. Doch wie schreibt man über ein Spiel, das die Erkundung des Unbekannten und die damit verbundenen Überraschungen als wesentliches Element enthält, ohne zu viel zu verraten? Die folgenden Zeilen sind spoilerfrei gehalten, werden euch aber (hoffentlich) dennoch vermitteln, was Subnautica ausmacht. Eine Unterwasserwelt, die zum Staunen einlädtDie Grafik gehört zu den größten Stärken von Subnautica. Obwohl das Spiel bereits einige Jahre alt ist, kann sich die visuelle Präsentation noch immer sehen lassen. Besonders beeindruckend ist die Gestaltung der Unterwasserwelt. Die verschiedenen Biome unterscheiden sich deutlich voneinander und vermitteln jeweils eine eigene Atmosphäre. Zu Beginn erkundet ihr farbenfrohe Korallenriffe mit leuchtenden Pflanzen und friedlichen Lebewesen. Mit zunehmendem Spielfortschritt entdeckt ihr jedoch immer ungewöhnlichere Regionen. Riesige Höhlensysteme, geheimnisvolle Tiefseegebiete, vulkanische Landschaften und fremdartige Ökosysteme sorgen dafür, dass die Welt ständig neue Überraschungen bereithält. Die Entwickler haben großen Wert auf die Gestaltung der Flora und Fauna gelegt. Viele Pflanzen und Tiere wirken einzigartig und passen perfekt in die außerirdische Umgebung. Besonders gelungen ist dabei die Kombination aus realistischen Einflüssen und kreativen Science-Fiction-Ideen. Dadurch entsteht eine Welt, die glaubhast wirkt und gleichzeitig voller Fantasie steckt. Auch die Beleuchtung trägt erheblich zur Atmosphäre bei. Sonnenstrahlen dringen durch die Wasseroberfläche und erzeugen beeindruckende Lichtspiele. In größeren Tiefen wird das Licht zunehmend schwächer, wodurch eine bedrohliche Stimmung entsteht. Je tiefer ihr vordringt, desto dunkler und unheimlicher wird die Umgebung. Natürlich zeigt das Alter des Spiels an einigen Stellen auch Schwächen. Manche Texturen sind vergleichsweise einfach gehalten. Dennoch bleibt der Gesamteindruck sehr positiv. Wenn die Stille bedrohlich wirdDer Sound ist ein weiterer Bereich, in dem Subnautica besonders glänzt. Viele Spiele unterschätzen die Bedeutung von Geräuschen für die Atmosphäre, doch hier wird deutlich, wie wichtig eine gelungene Klangkulisse sein kann. Die Musik ist meist zurückhaltend und setzt gezielt Akzente. Während friedlicher Erkundungstouren begleiten euch ruhige und entspannende Klänge. In gefährlichen Situationen wird die Musik dagegen intensiver und erzeugt Spannung. Dadurch unterstützt sie die Stimmung, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen. Noch wichtiger sind jedoch die Umgebungsgeräusche. Das Rauschen des Wassers, das Summen technischer Geräte und die Laute der verschiedenen Lebewesen sorgen dafür, dass die Spielwelt glaubhaft wirkt. Besonders beeindruckend ist, wie unterschiedlich sich die einzelnen Regionen anhören. Jede Umgebung besitzt ihre eigene akustische Identität. Ein großes Highlight sind die Geräusche der größeren Kreaturen. Oft hört ihr ein entferntes Brüllen oder Knurren, bevor ihr überhaupt erkennen könnt, woher das Geräusch stammt. Dadurch entsteht eine ständige Anspannung, die vor allem in unbekannten Gebieten sehr effektiv funktioniert. Überleben zwischen Neugier und GefahrZu Beginn verfügt ihr nur über wenige Ressourcen und müsst zunächst grundlegende Bedürfnisse erfüllen. Nahrung, Wasser und Sauerstoff spielen eine wichtige Rolle. Schon früh lernt ihr deshalb, die Umgebung aufmerksam zu beobachten und Materialien zu sammeln. Mit den gefundenen Ressourcen könnt ihr neue Werkzeuge herstellen. Diese ermöglichen euch wiederum den Zugang zu weiteren Gebieten und Ressourcen. Dadurch entsteht ein motivierender Fortschrittskreislauf. Jede neue Entdeckung eröffnet zusätzliche Möglichkeiten und macht euch unabhängiger. Der wichtigste Bestandteil des Gameplays ist jedoch die Erkundung. Die Spielwelt lädt dazu ein, immer tiefer vorzudringen und neue Regionen zu entdecken. Dabei werdet ihr regelmäßig mit interessanten Fundorten, geheimnisvollen Strukturen oder seltenen Ressourcen belohnt. Auch der Basisbau spielt eine bedeutende Rolle. Ihr könnt eure eigene Unterwasserbasis errichten und nach euren Vorstellungen erweitern. Mit der Zeit entstehen komplexe Anlagen mit Wohnräumen, Lagerbereichen, Forschungseinrichtungen und Energieversorgungssystemen. Zusätzlich stehen euch verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung. Diese erleichtern nicht nur die Fortbewegung, sondern eröffnen auch den Zugang zu gefährlicheren Regionen. Jedes Fahrzeug besitzt eigene Stärken und Einsatzmöglichkeiten, wodurch zusätzliche strategische Entscheidungen entstehen. Mehr als nur ein Survival-SpielMan muss es klar sagen: Subnautica nimmt euch nicht an die Hand. Ihr müsst euch auf die Spielwelt einlassen und bereit dazu sein, nach Lösungen zu suchen, wie ihr den Planeten wieder verlassen könnt. Ihr findet Hinweise in der Spielwelt, aber ihr müsst danach suchen. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, das Spiel zu spielen: Entweder ihr sucht online nach Lösungen, wenn ihr vorübergehend nicht weiterwisst. In diesem Fall lässt sich Subnautica wahrscheinlich innerhalb von 20-30 Stunden durchspielen. Oder aber ihr sucht, erkundet und probiert selbst aus, was alles möglich ist. Dann werdet ihr locker 100-150 Stunden in Subnautica verbringen. Ich empfehle euch ganz klar den letzteren Weg (und habe es selbst so gemacht): Nach insgesamt ca. 120 Stunden habe ich das Spiel komplett durchgespielt, alle Achievements erreicht, und dabei keine Wikis oder sonstige Hilfen in Anspruch genommen. Zum Glück! Das Gefühl, selbst auf Erkundung zu gehen ohne zu wissen, was einen erwartet, wird hier belohnt wie in kaum einem anderen Spiel. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt in einem Spiel so viele „Wow!“-Momente hatte. Ist es also das perfekte Spiel? Bei all den Lobesreden stellt sich natürlich auch die Frage, was nicht so gut funktioniert. Ja, es gibt sie, die Schattenseiten von Subnautica. Wie gesagt gibt es keine wirkliche Hilfe beim Spielbeginn. Das könnte den einen oder anderen Spieler abschrecken (mich hat es das anfangs ja auch), der nicht sofort erkennt, was genau zu tun ist. Zum Teil sind auch längere Sammelphasen von Ressourcen erforderlich, um die benötigten Materialien für einzelne Crafting-Rezepte zusammen zu bekommen. Eine Orientierung in der großen Spielwelt fällt anfangs schwer. Das wird aber immer besser, weil die Welt wirklich einzigartig ist und viele markante Orte aufweist. Und die Story ist zwar für das Szenario passend, gewinnt aber nicht gerade einen Preis für besondere Originalität und besonders wendungsreich ist sie ebenfalls nicht. Trotzdem: Subnautica gehört zu den besten Survival-Spielen der letzten Jahre. Es bietet ein außergewöhnliches Abenteuer voller Entdeckungen, Spannung und unvergesslicher Momente in einer der faszinierendsten Spielwelten, die das Genre zuletzt hervorgebracht hat. Subnautica ist definitiv ein Spiel, das in Erinnerung bleiben wird. Wertung: 9 von 10 Punkten
  18. Alex antwortete auf Alex's Thema in Gespielt
    Das kommt immer mal wieder in den Sale, für 7,50€ kann man es sich auf jeden Fall mitnehmen. Ich bin noch nicht ganz durch, weiß also noch nicht, wie das Erlebnis insgesamt ausfällt, aber ich werde berichten. 😉
  19. Alex antwortete auf Alex's Thema in Gespielt
    Sehr gut geraten, das ist es. 😉 Allerdings der erste Teil, nicht das aktuell im Early Access erschienene Subnautica 2. Ein wirklich spezielles Spiel mit einer einzigartigen Erfahrung.
  20. Alex antwortete auf Alex's Thema in Gespielt
    Hm, interessant, in welche Richtung die Vermutungen bislang gehen. Na dann versuche ich mal noch ein paar weitere Hinweise zu geben, ohne den Titel direkt zu verraten. Bisherige Hinweise: Man kann je nach Spielweise mehr oder weniger Zeit als in all den zuletzt vorgestellten Titeln in dem Spiel verbringen, weil es verdammt viel Tiefe hat. [RPG, Open World] Eine deiner Annahmen ist richtig, die andere ist falsch. Hinzu kommt: Das Spiel hat einen Tag-/Nachtwechsel und man muss regelmäßig viele Höhenmeter überwinden. Neu: Manchmal geht's rauf, häufig geht's runter. Doch niemals mit Kletterhaken und Seil, sondern mit anderen Werkzeugen. Waffen sind jedoch kaum darunter vorzufinden, der Kampf steht nicht im Vordergrund. Das Spiel ist rund 8 Jahre alt. Manche würden argumentieren, es sei sogar noch etwas älter.
  21. FOMO 😀 – wusste ich bis vor Kurzem auch noch nicht, dass es dafür inzwischen einen Begriff gibt, der offenbar auch im Gaming-Bereich angewandt wird. Ich dagegen würde Baldur's Gate 3 wahrscheinlich nie schaffen. Spiele, die mehr als 100 Stunden brauchen, finde ich sehr anstrengend, da ich selten so viel Zeit in einen Titel investieren kann und will.
  22. Alex antwortete auf Alex's Thema in Gespielt
    Das ist gar nicht so einfach, ohne den Titel direkt zu verraten. Aber ich versuch's mal, indem ich an den Beitrag von @palatino anknüpfe: Eine deiner Annahmen ist richtig, die andere ist falsch. Hinzu kommt: Das Spiel hat einen Tag-/Nachtwechsel und man muss regelmäßig viele Höhenmeter überwinden.
  23. Alex antwortete auf Alex's Thema in Gespielt
    Bislang kann ich dir höchstens einen Tipp geben, um welches Spiel es sich handeln könnte... Willst du raten? 😄 Also: Man kann je nach Spielweise mehr oder weniger Zeit als in all den zuletzt vorgestellten Titeln in dem Spiel verbringen, weil es verdammt viel Tiefe hat.
  24. Alex antwortete auf palatino's Thema in Vorschläge
    Ich habe noch einmal auf GOG nachgeschaut, und so wie es aussieht, ist das Spiel dort bereits auf Deutsch verfügbar. Du solltest den Titel also ganz ohne gesondertes German Language Pack auf Deutsch spielen können. Bitte prüfe, ob du die korrekte Version heruntergeladen hast.

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