Beiträge von Alex
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Zeus + Poseidon (Steam) German Language Pack
Dieses German Language Pack wandelt die fremdsprachige Steam-Version von Zeus + Poseidon in die deutsche Fassung um. Ladet euch einfach die Datei herunter, entpackt Sie in ein beliebiges Verzeichnis auf eurem PC und führt das Sprachpaket aus. Ihr werdet dann Schritt für Schritt durch die Installation geführt. Anschließend liegt das Spiel auf eurem System in der deutschen Fassung vor.

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32 Minuten her hat Trumpico geschrieben: steam wird viel genutzt, das wäre schon cool :)
Um ein kurzes Update zu geben: Ich bin dran an der Umsetzung, aber erste Tests hatten noch Fehler. Die Spiele von Steam wurden noch nicht sauber erkannt. Sobald ich eine stabil laufende Version habe, wird sie veröffentlicht.
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Ich werde versuchen, die Steam-Version des GLP zu erstellen und demnächst auch generell mehr GLP zu bringen. Ich weiß zwar nicht, wie groß das Interesse wirklich ist oder ob sich nicht vielleicht die Situation inzwischen verbessert hat, dass auf GOG, Steam usw. inzwischen mehr deutsche Versionen verfügbar sind, aber falls dem nicht so sein sollte, wäre anderen ja mit GLPs sehr geholfen und es gab auf Valid Strategies ja mal ziemlich viele.
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Subnautica – von dem Spiel dürften die meisten von euch bereits gehört haben, gilt es doch als eines der besten Survival- und Erkundungsspiele der jüngeren Zeit, und nicht zuletzt der Early-Access-Start des Nachfolgers vor einigen Wochen sollte dazu beigetragen haben, dass die Serie wieder präsenter geworden ist. Doch obwohl der Titel schon länger in meiner Steam-Bibliothek schlummert, habe ich Subnautica bis jetzt nie richtig gespielt. Ein, zwei Versuche gab es vor ein paar Jahren, aber die endeten jeweils nach wenigen Minuten, weil ich nach dem Spielstart schlicht nicht wusste, was das Spiel überhaupt von mir will. Tutorial? Fehlanzeige, ihr werdet im wahrsten Sinne „ins kalte Wasser geworfen“.
Was also fasziniert so viele Leute an dem Spiel, das auf Steam ca. 96% positive Bewertungen hat? Eine Chance wollte ich dem Titel dann doch noch einräumen… und diesmal waren meine Erfahrungen ganz andere als zuvor!

Eine Reise in die Tiefen eines fremden Ozeans
Subnautica ist ein Open-World-Survival-Spiel des Entwicklerstudios Unknown Worlds Entertainment. Das Spiel verbindet Erkundung, Ressourcenmanagement, Crafting und eine spannende Geschichte. Anders als viele andere Survival-Spiele spielt Subnautica nicht in einer postapokalyptischen Welt oder auf einer verlassenen Insel, sondern fast vollständig unter Wasser. Nach einem Raumschiffabsturz findet ihr euch auf einem fremden Planeten wieder, dessen Oberfläche größtenteils von einem riesigen Ozean bedeckt ist. Eure einzige Aufgabe: Überleben, die Umgebung und die Geheimnisse rund um den Absturz erforschen und den Planeten wieder verlassen.
Schon nach wenigen Minuten wird deutlich, dass Subnautica mehr sein möchte als ein gewöhnliches Survival-Spiel. Statt ausschließlich auf Kampf oder Ressourcenabbau zu setzen, legt das Spiel seinen Schwerpunkt auf Erkundung, Atmosphäre und das Gefühl, eine unbekannte Welt zu entdecken. Dadurch entsteht ein Erlebnis, das sich deutlich von vielen Genre-Konkurrenten abhebt.
Doch wie schreibt man über ein Spiel, das die Erkundung des Unbekannten und die damit verbundenen Überraschungen als wesentliches Element enthält, ohne zu viel zu verraten? Die folgenden Zeilen sind spoilerfrei gehalten, werden euch aber (hoffentlich) dennoch vermitteln, was Subnautica ausmacht.Eine Unterwasserwelt, die zum Staunen einlädt
Die Grafik gehört zu den größten Stärken von Subnautica. Obwohl das Spiel bereits einige Jahre alt ist, kann sich die visuelle Präsentation noch immer sehen lassen. Besonders beeindruckend ist die Gestaltung der Unterwasserwelt. Die verschiedenen Biome unterscheiden sich deutlich voneinander und vermitteln jeweils eine eigene Atmosphäre.
Zu Beginn erkundet ihr farbenfrohe Korallenriffe mit leuchtenden Pflanzen und friedlichen Lebewesen. Mit zunehmendem Spielfortschritt entdeckt ihr jedoch immer ungewöhnlichere Regionen. Riesige Höhlensysteme, geheimnisvolle Tiefseegebiete, vulkanische Landschaften und fremdartige Ökosysteme sorgen dafür, dass die Welt ständig neue Überraschungen bereithält.
Die Entwickler haben großen Wert auf die Gestaltung der Flora und Fauna gelegt. Viele Pflanzen und Tiere wirken einzigartig und passen perfekt in die außerirdische Umgebung. Besonders gelungen ist dabei die Kombination aus realistischen Einflüssen und kreativen Science-Fiction-Ideen. Dadurch entsteht eine Welt, die glaubhast wirkt und gleichzeitig voller Fantasie steckt.
Auch die Beleuchtung trägt erheblich zur Atmosphäre bei. Sonnenstrahlen dringen durch die Wasseroberfläche und erzeugen beeindruckende Lichtspiele. In größeren Tiefen wird das Licht zunehmend schwächer, wodurch eine bedrohliche Stimmung entsteht. Je tiefer ihr vordringt, desto dunkler und unheimlicher wird die Umgebung.
Natürlich zeigt das Alter des Spiels an einigen Stellen auch Schwächen. Manche Texturen sind vergleichsweise einfach gehalten. Dennoch bleibt der Gesamteindruck sehr positiv.
Wenn die Stille bedrohlich wirdDer Sound ist ein weiterer Bereich, in dem Subnautica besonders glänzt. Viele Spiele unterschätzen die Bedeutung von Geräuschen für die Atmosphäre, doch hier wird deutlich, wie wichtig eine gelungene Klangkulisse sein kann.
Die Musik ist meist zurückhaltend und setzt gezielt Akzente. Während friedlicher Erkundungstouren begleiten euch ruhige und entspannende Klänge. In gefährlichen Situationen wird die Musik dagegen intensiver und erzeugt Spannung. Dadurch unterstützt sie die Stimmung, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen.
Noch wichtiger sind jedoch die Umgebungsgeräusche. Das Rauschen des Wassers, das Summen technischer Geräte und die Laute der verschiedenen Lebewesen sorgen dafür, dass die Spielwelt glaubhaft wirkt. Besonders beeindruckend ist, wie unterschiedlich sich die einzelnen Regionen anhören. Jede Umgebung besitzt ihre eigene akustische Identität.
Ein großes Highlight sind die Geräusche der größeren Kreaturen. Oft hört ihr ein entferntes Brüllen oder Knurren, bevor ihr überhaupt erkennen könnt, woher das Geräusch stammt. Dadurch entsteht eine ständige Anspannung, die vor allem in unbekannten Gebieten sehr effektiv funktioniert.
Überleben zwischen Neugier und Gefahr
Zu Beginn verfügt ihr nur über wenige Ressourcen und müsst zunächst grundlegende Bedürfnisse erfüllen. Nahrung, Wasser und Sauerstoff spielen eine wichtige Rolle. Schon früh lernt ihr deshalb, die Umgebung aufmerksam zu beobachten und Materialien zu sammeln. Mit den gefundenen Ressourcen könnt ihr neue Werkzeuge herstellen. Diese ermöglichen euch wiederum den Zugang zu weiteren Gebieten und Ressourcen. Dadurch entsteht ein motivierender Fortschrittskreislauf. Jede neue Entdeckung eröffnet zusätzliche Möglichkeiten und macht euch unabhängiger.
Der wichtigste Bestandteil des Gameplays ist jedoch die Erkundung. Die Spielwelt lädt dazu ein, immer tiefer vorzudringen und neue Regionen zu entdecken. Dabei werdet ihr regelmäßig mit interessanten Fundorten, geheimnisvollen Strukturen oder seltenen Ressourcen belohnt.

Auch der Basisbau spielt eine bedeutende Rolle. Ihr könnt eure eigene Unterwasserbasis errichten und nach euren Vorstellungen erweitern. Mit der Zeit entstehen komplexe Anlagen mit Wohnräumen, Lagerbereichen, Forschungseinrichtungen und Energieversorgungssystemen.
Zusätzlich stehen euch verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung. Diese erleichtern nicht nur die Fortbewegung, sondern eröffnen auch den Zugang zu gefährlicheren Regionen. Jedes Fahrzeug besitzt eigene Stärken und Einsatzmöglichkeiten, wodurch zusätzliche strategische Entscheidungen entstehen.
Mehr als nur ein Survival-Spiel
Man muss es klar sagen: Subnautica nimmt euch nicht an die Hand. Ihr müsst euch auf die Spielwelt einlassen und bereit dazu sein, nach Lösungen zu suchen, wie ihr den Planeten wieder verlassen könnt. Ihr findet Hinweise in der Spielwelt, aber ihr müsst danach suchen. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, das Spiel zu spielen: Entweder ihr sucht online nach Lösungen, wenn ihr vorübergehend nicht weiterwisst. In diesem Fall lässt sich Subnautica wahrscheinlich innerhalb von 20-30 Stunden durchspielen. Oder aber ihr sucht, erkundet und probiert selbst aus, was alles möglich ist. Dann werdet ihr locker 100-150 Stunden in Subnautica verbringen.Ich empfehle euch ganz klar den letzteren Weg (und habe es selbst so gemacht): Nach insgesamt ca. 120 Stunden habe ich das Spiel komplett durchgespielt, alle Achievements erreicht, und dabei keine Wikis oder sonstige Hilfen in Anspruch genommen. Zum Glück! Das Gefühl, selbst auf Erkundung zu gehen ohne zu wissen, was einen erwartet, wird hier belohnt wie in kaum einem anderen Spiel. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt in einem Spiel so viele „Wow!“-Momente hatte.
Ist es also das perfekte Spiel? Bei all den Lobesreden stellt sich natürlich auch die Frage, was nicht so gut funktioniert. Ja, es gibt sie, die Schattenseiten von Subnautica. Wie gesagt gibt es keine wirkliche Hilfe beim Spielbeginn. Das könnte den einen oder anderen Spieler abschrecken (mich hat es das anfangs ja auch), der nicht sofort erkennt, was genau zu tun ist. Zum Teil sind auch längere Sammelphasen von Ressourcen erforderlich, um die benötigten Materialien für einzelne Crafting-Rezepte zusammen zu bekommen. Eine Orientierung in der großen Spielwelt fällt anfangs schwer. Das wird aber immer besser, weil die Welt wirklich einzigartig ist und viele markante Orte aufweist. Und die Story ist zwar für das Szenario passend, gewinnt aber nicht gerade einen Preis für besondere Originalität und besonders wendungsreich ist sie ebenfalls nicht.

Trotzdem: Subnautica gehört zu den besten Survival-Spielen der letzten Jahre. Es bietet ein außergewöhnliches Abenteuer voller Entdeckungen, Spannung und unvergesslicher Momente in einer der faszinierendsten Spielwelten, die das Genre zuletzt hervorgebracht hat. Subnautica ist definitiv ein Spiel, das in Erinnerung bleiben wird.
Wertung: 9 von 10 Punkten
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Hm, interessant, in welche Richtung die Vermutungen bislang gehen. Na dann versuche ich mal noch ein paar weitere Hinweise zu geben, ohne den Titel direkt zu verraten.
Bisherige Hinweise:
Man kann je nach Spielweise mehr oder weniger Zeit als in all den zuletzt vorgestellten Titeln in dem Spiel verbringen, weil es verdammt viel Tiefe hat.
[RPG, Open World] Eine deiner Annahmen ist richtig, die andere ist falsch. Hinzu kommt: Das Spiel hat einen Tag-/Nachtwechsel und man muss regelmäßig viele Höhenmeter überwinden.
Neu:
Am 3.6.2026 um 22:06 hat Franjo geschrieben: ist das vielleicht ein Survival-Kletterspiel?
Manchmal geht's rauf, häufig geht's runter. Doch niemals mit Kletterhaken und Seil, sondern mit anderen Werkzeugen. Waffen sind jedoch kaum darunter vorzufinden, der Kampf steht nicht im Vordergrund.
Am 5.6.2026 um 10:25 hat palatino geschrieben: wie alt ist das spiel denn? wenn es etwas moderner ist, könnte es vielleicht enshrouded sein?
Das Spiel ist rund 8 Jahre alt. Manche würden argumentieren, es sei sogar noch etwas älter.
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Am 25.5.2026 um 10:55 hat palatino geschrieben: rollenspiele sind übrigens schlimm, ich habe ständig das gefühl etwas verpasst zu haben. 😄
FOMO 😀 – wusste ich bis vor Kurzem auch noch nicht, dass es dafür inzwischen einen Begriff gibt, der offenbar auch im Gaming-Bereich angewandt wird. Ich dagegen würde Baldur's Gate 3 wahrscheinlich nie schaffen. Spiele, die mehr als 100 Stunden brauchen, finde ich sehr anstrengend, da ich selten so viel Zeit in einen Titel investieren kann und will.
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2 Stunden her hat Franjo geschrieben: Eine kleine zusätzliche Hilfe würde das Raten vielleicht etwas leichter machen? 🦉
Das ist gar nicht so einfach, ohne den Titel direkt zu verraten. Aber ich versuch's mal, indem ich an den Beitrag von @palatino anknüpfe:
8 Stunden her hat palatino geschrieben: puh, das ist schwierig. das klingt erstmal nach einem rpg mit open world...
Eine deiner Annahmen ist richtig, die andere ist falsch. Hinzu kommt: Das Spiel hat einen Tag-/Nachtwechsel und man muss regelmäßig viele Höhenmeter überwinden.
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Am 25.5.2026 um 10:56 hat palatino geschrieben: danke für die erklärung. was spielst du eigentlich als nächstes? ich mag den nächsten tipp lesen. 😊
Bislang kann ich dir höchstens einen Tipp geben, um welches Spiel es sich handeln könnte... Willst du raten? 😄 Also: Man kann je nach Spielweise mehr oder weniger Zeit als in all den zuletzt vorgestellten Titeln in dem Spiel verbringen, weil es verdammt viel Tiefe hat.
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Sid Meier's Pirates (GOG) German Language Pack
Dieses German Language Pack wandelt die fremdsprachige GOG-Version von Sid Meier's Pirates in die deutsche Fassung um. Ladet euch einfach die Datei herunter, entpackt Sie in ein beliebiges Verzeichnis auf eurem PC und führt das Sprachpaket aus. Ihr werdet dann Schritt für Schritt durch die Installation geführt. Anschließend liegt das Spiel auf eurem System in der deutschen Fassung vor.
Dieses Sprachpaket wurde mit freundlicher Unterstützung durch unser Community-Mitglied @Franjo realisiert.

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Bearbeitet: von Alex
Bisherige Vorschläge (offen):
Spielename
Zielversion
GLP möglich
Status
The Great Art Race
Steam
Unbekannt (Prüfung erforderlich)
Spiel benötigt
Bisherige Vorschläge (erledigt):
Spielename
Zielversion
Status
Eador: Genesis
GOG
Verfügbar (kein GLP erforderlich)
Sid Meier’s Pirates!
GOG
Verfügbar
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Meinst du diese "Standbilder", die es in Adventures gibt bzw. früher viel gab? Nein, das findest du hier nicht. In Nobody Wants to Die bewegst du dich in 3D durch eine 3D-Welt. Natürlich musst du darin nach Objekten und Hinweisen suchen, aber mit den Adventures aus den 90ern hat das nichts gemein. Action gibt es hier allerdings nicht, das hier ist ein Detektivspiel, kein Shooter.
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Ich greife das Thema noch einmal auf, weil ich darüber nachgedacht habe, wie man so eine Übersicht sinnvoll umsetzen könnte. Vermutlich ist eine Excel-Liste die beste Lösung. Eine Tabelle hier in einem Thema wird schnell unübersichtlich und lässt sich auch nicht vergleichbar nutzen (z.B. filtern, sortieren usw.). Einen Link auf so eine Excel-Liste könnte man dann hier im Forum teilen.
Nochmal zum Verständnis: Gemeint ist eine Übersicht mit allen Spielen, zu denen ein GLP gewünscht worden ist, mit Status, ob eine Umsetzung möglich ist bzw. wovon das abhängig ist?
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Stellt euch vor, ihr wandelt durch die verregneten neonfarbenen Straßenschluchten eines New Yorks, das ihr so noch nie gesehen habt. Wir schreiben das Jahr 2329. Die Menschheit hat das Unmögliche geschafft: Sie hat den Tod besiegt – zumindest theoretisch. In dieser dystopischen Welt von Nobody Wants to Die ist das Bewusstsein nichts weiter als ein Datensatz, der auf einem Gerät namens "Icorite" gespeichert und von einem Körper in den nächsten übertragen werden kann. Doch Unsterblichkeit ist kein Geburtsrecht, sondern ein teures Abonnement. Wer seine Gebühren nicht zahlt, verliert seinen Körper an die Elite und landet in einer riesigen digitalen Datenbank, der "Bank".

Ein Detektiv zwischen den Welten
Ihr schlüpft in die Rolle von James Karra, einem Ermittler des "Mortality Departments", der bereits in seinem vierten Körper steckt und mehr als hundert Jahre Lebenserfahrung – und Traumata – mit sich herumschleppt. James ist ein Mann, der von den Geistern seiner Vergangenheit heimgesucht wird, insbesondere von der Erinnerung an seine verstorbene Frau Rachel. Sein Leben ist gezeichnet von Alkohol, Zynismus und einem schweren Unfall, der ihn fast den Job gekostet hätte.
Die Geschichte nimmt Fahrt auf, als James von seinem Vorgesetzten auf einen inoffiziellen Fall angesetzt wird: Der rätselhafte Tod von Edward Green, einem der mächtigsten Männer der Stadt. Was wie ein Unfall aussehen soll, entpuppt sich schnell als das Werk eines Serienkillers, der es auf die Elite abgesehen hat. Das Besondere dabei? Die Opfer sterben endgültig, da ihr Icorite zerstört wird. In einer Welt ohne Abschied ist ein permanenter Mord das ultimative Verbrechen.
Technologie und Vertrauen
An eurer Seite – oder besser gesagt, in eurem Ohr – habt ihr die junge Verbindungsoffizierin Sara Kai. Während ihr durch prachtvolle Penthouses und heruntergekommene Slums navigiert, entwickelt sich zwischen dem abgebrühten James und der idealistischen Sara eine komplexe Beziehung. Gemeinsam nutzt ihr futuristische Werkzeuge wie den "Rekonstruktor", mit dem ihr die Zeit an Tatorten manipulieren könnt, um vergangene Ereignisse wie ein Hologramm wieder auferstehen zu lassen.Ihr müsst Beweise sammeln, Indizien kombinieren und in James' Wohnung an einer Pinwand zu logischen Schlussfolgerungen zusammenfügen. Doch hütet euch: Eure Entscheidungen in den Dialogen und bei der Beweissicherung haben echtes Gewicht. Sie beeinflussen nicht nur den Ausgang der Ermittlungen, sondern auch das Schicksal der Charaktere.
Der Abgrund der Unsterblichkeit
Je tiefer ihr grabt, desto mehr erkennt ihr, dass der Killer nicht nur aus reiner Mordlust handelt. Es geht um eine Verschwörung, die die Grundfesten dieser Gesellschaft erschüttert. Ihr stoßt auf das "Desynchronisationssyndrom", eine schleichende Krankheit, die jeden ereilt, der zu lange lebt. Die Jagd führt euch zu schockierenden Wahrheiten über die Erschaffung der Icorite-Technologie und die dunklen Geheimnisse hinter der ewigen Jugend der Reichen.
Am Ende steht ihr vor der Frage, was es wirklich bedeutet, menschlich zu sein, wenn der Körper nur noch eine austauschbare Hülle ist. Die verschiedenen Enden des Spiels konfrontieren euch mit der harten Realität: Ob James Erlösung findet oder in einer ewigen Gefangenschaft aus Schuldgefühlen und Technologie endet, liegt ganz in euren Händen.

Ein lohnender Ausflug in eine düstere Zukunft?
Nobody Wants to Die ist ein kompaktes Spiel, für einen Durchgang braucht ihr ca. 5-6 Stunden. Das war für mich – neben dem interessanten Szenario – ein wesentlicher Grund, dem Spiel überhaupt eine Chance zu geben, denn ich habe es schon zu häufig erlebt, dass sich gerade storylastige Spiele ewig hinziehen, um dem Käufer einen (vermeintlich) hohen Gegenwert für sein Geld zu bieten. Doch unter den unnötigen Längen leiden häufig der Fluss und die Qualität der Geschichte. Gelingt es Nobody Wants to Die also, packendes Gameplay mit einer spannenden Story zu verbinden? Das kommt wesentlich darauf an, welche Erwartungen ihr an das Spiel habt.
Das Spiel macht optisch Einiges her. Die Schauplätze sind detailliert gestaltet, stimmungsvoll ausgeleuchtet und die dystopische Zukunftswelt erscheint äußerst überzeugend. Die finsteren Häuserschluchten, die so tief sind, dass die Sonne keine Chance mehr hat, den Boden zu erreichen, der endlose Verkehr auf verschiedenen Ebenen, die Einsamkeit und die Anonymität in dieser dunklen, rauen Stadt kommen sehr gut rüber. Allein wegen der Optik hat es schon sehr großen Spaß gemacht, die Schauplätze im Spiel zu erkunden.Auch die Story weiß zu begeistern. Wer das bekannte Narrativ von „Die da oben gegen die da unten“ und zahlreiche Andeutungen auf dem Weg zum Finale und zur großen Auflösung mag, wird hier gut bedient, auch wenn die Handlung insgesamt durchaus vorhersehbar verläuft. Und was das eigentliche Spielprinzip anbelangt, so folgt Nobody Wants to Die typischen Adventure-Standards. Es gibt viel zu Klicken, z.B. um Gegenstände in der Welt zu finden und anzuschauen, hier und da sind kleinere Rätsel zu lösen und ganz generell stehen die Erkundung der Welt und die Dialoge im Vordergrund.
Und trotz all diesen positiven Aspekten ist Nobody Wants to Die in meinen Augen dennoch nur ein durchschnittliches Spiel. Sofort zu Beginn hat mich die fehlende Bewegungsfreiheit gestört. Die Welt ist optisch toll, aber ihr könnt euch nur sehr begrenzt in der Umgebung bewegen. Der Erkundungsdrang wird dadurch in allen Leveln permanent begrenzt. Zudem sind alle Schauplätze war sehr detailliert gestaltet, aber ziemlich leblos. Obwohl ihr euch in einer Metropole befindet, begegnet ihr kaum Menschen.

Der Verlauf der Story streng linerar. Alles, was ihr erlebt, ist genauestens vorgegeben. Es gibt quasi nichts abseits der Hauptstory zu entdecken, von ein paar wenigen Rätseln für ein paar Achievements einmal abgesehen. In Dialogen habt ihr zumeist mehrere Antwortmöglichkeiten, aber die Auswirkungen beschränken sich darauf, dass euch in künftigen Gesprächen mehr oder weniger Reaktionen zur Verfügung stehen. Die eigentliche Story ändert sich dadurch nicht. Zum Schluss erwarten euch zwar zwei unterschiedliche Enden, ein positiveres und ein negativeres. Beide sind jedoch gegeneinander austauschbar. Sämtliche Rätsel sind anspruchslos, die Lösung liegt zumeist auf der Hand.
Für wen lohnt sich Nobody Wants to Die also? Wer für das Szenario etwas übrig hat und ansonsten lediglich eine Art interaktiven Film spielen möchte, der wird für 5-6 Stunden gut unterhalten. Im Sale für wenige EUR gekauft, sollte man dem Spiel unbedingt eine Chance geben. Fallen diese Positivpunkte jedoch nicht stark ins Gewicht, bleibt ein kurzer Ausflug in eine Welt, in der man permanent das Gefühl hat, das es so viel mehr zu erzählen und zu entdecken gäbe.
Wertung: 4 von 10 Punkte
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Hallo Franjo,
danke für deinen Hinweis. Das Forum ist neu hinzugekommen mit dem Gedanken, die Website übersichtlicher zu halten. Es gibt weniger Menüs, so bündelt sich der interaktive Teil an einem Ort und man muss nicht diverse Seiten aufrufen, um alle Inhalte zu erfassen. In dem Forum sollte jedes Mitglied Themen erstellen können. Ich rechne nicht damit, dass der Andrang allzu groß ist, aber so besteht zumindest eine Möglichkeit.
Themen (also Vorschläge) können in dem Forum vom Themenersteller als gelöst markiert werden, sodass auch direkt ersichtlich sein sollte, welche Vorschläge noch offen sind und welche nicht.
So jedenfalls die Theorie, wie gesagt, inwieweit wirklich Bedarf besteht, muss sich zeigen. Ich weiß aber, dass Tobi früher so etwas auch hatte und dass die Möglichkeit hin und wieder genutzt worden ist.
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Zeus + Posiedon
in Vorschläge
So, das German Language Pack ist jetzt verfügbar. Bei mir klappt alles, ihr müsstet aber bitte mal testen, ob das bei euch auch der Fall ist. Falls etwas nicht funktioniert, bitte eine ausführliche Fehlerbeschreibung posten (Was funktioniert genau nicht und wann? Welche Fehlermeldung erscheint?).