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Willkommen auf Valid Strategies!

Schön, dass du hierher gefunden hast. Ich mag ältere und neuere PC-Spiele, für die ich von Zeit zu Zeit German Language Packs erstelle, schreibe über meine Eindrücke zu von mir gespielten Games und zukünftig vielleicht auch über andere Dinge, die mir gerade (noch) nicht in den Sinn kommen. Viel Spaß auf meiner Website.

Gespielt

Letzte Diskussionen

  • Ich greife das Thema noch einmal auf, weil ich darüber nachgedacht habe, wie man so eine Übersicht sinnvoll umsetzen könnte. Vermutlich ist eine Excel-Liste die beste Lösung. Eine Tabelle hier in einem Thema wird schnell unübersichtlich und lässt sich auch nicht vergleichbar nutzen (z.B. filtern, sortieren usw.). Einen Link auf so eine Excel-Liste könnte man dann hier im Forum teilen.
    Nochmal zum Verständnis: Gemeint ist eine Übersicht mit allen Spielen, zu denen ein GLP gewünscht worden ist, mit Status, ob eine Umsetzung möglich ist bzw. wovon das abhängig ist?

    Von Alex ·

  • Stellt euch vor, ihr wandelt durch die verregneten neonfarbenen Straßenschluchten eines New Yorks, das ihr so noch nie gesehen habt. Wir schreiben das Jahr 2329. Die Menschheit hat das Unmögliche geschafft: Sie hat den Tod besiegt – zumindest theoretisch. In dieser dystopischen Welt von Nobody Wants to Die ist das Bewusstsein nichts weiter als ein Datensatz, der auf einem Gerät namens "Icorite" gespeichert und von einem Körper in den nächsten übertragen werden kann. Doch Unsterblichkeit ist kein Geburtsrecht, sondern ein teures Abonnement. Wer seine Gebühren nicht zahlt, verliert seinen Körper an die Elite und landet in einer riesigen digitalen Datenbank, der "Bank".

    Ein Detektiv zwischen den Welten
    Ihr schlüpft in die Rolle von James Karra, einem Ermittler des "Mortality Departments", der bereits in seinem vierten Körper steckt und mehr als hundert Jahre Lebenserfahrung – und Traumata – mit sich herumschleppt. James ist ein Mann, der von den Geistern seiner Vergangenheit heimgesucht wird, insbesondere von der Erinnerung an seine verstorbene Frau Rachel. Sein Leben ist gezeichnet von Alkohol, Zynismus und einem schweren Unfall, der ihn fast den Job gekostet hätte.
    Die Geschichte nimmt Fahrt auf, als James von seinem Vorgesetzten auf einen inoffiziellen Fall angesetzt wird: Der rätselhafte Tod von Edward Green, einem der mächtigsten Männer der Stadt. Was wie ein Unfall aussehen soll, entpuppt sich schnell als das Werk eines Serienkillers, der es auf die Elite abgesehen hat. Das Besondere dabei? Die Opfer sterben endgültig, da ihr Icorite zerstört wird. In einer Welt ohne Abschied ist ein permanenter Mord das ultimative Verbrechen.
    Technologie und Vertrauen
    An eurer Seite – oder besser gesagt, in eurem Ohr – habt ihr die junge Verbindungsoffizierin Sara Kai. Während ihr durch prachtvolle Penthouses und heruntergekommene Slums navigiert, entwickelt sich zwischen dem abgebrühten James und der idealistischen Sara eine komplexe Beziehung. Gemeinsam nutzt ihr futuristische Werkzeuge wie den "Rekonstruktor", mit dem ihr die Zeit an Tatorten manipulieren könnt, um vergangene Ereignisse wie ein Hologramm wieder auferstehen zu lassen.
    Ihr müsst Beweise sammeln, Indizien kombinieren und in James' Wohnung an einer Pinwand zu logischen Schlussfolgerungen zusammenfügen. Doch hütet euch: Eure Entscheidungen in den Dialogen und bei der Beweissicherung haben echtes Gewicht. Sie beeinflussen nicht nur den Ausgang der Ermittlungen, sondern auch das Schicksal der Charaktere.
    Der Abgrund der Unsterblichkeit
    Je tiefer ihr grabt, desto mehr erkennt ihr, dass der Killer nicht nur aus reiner Mordlust handelt. Es geht um eine Verschwörung, die die Grundfesten dieser Gesellschaft erschüttert. Ihr stoßt auf das "Desynchronisationssyndrom", eine schleichende Krankheit, die jeden ereilt, der zu lange lebt. Die Jagd führt euch zu schockierenden Wahrheiten über die Erschaffung der Icorite-Technologie und die dunklen Geheimnisse hinter der ewigen Jugend der Reichen.
    Am Ende steht ihr vor der Frage, was es wirklich bedeutet, menschlich zu sein, wenn der Körper nur noch eine austauschbare Hülle ist. Die verschiedenen Enden des Spiels konfrontieren euch mit der harten Realität: Ob James Erlösung findet oder in einer ewigen Gefangenschaft aus Schuldgefühlen und Technologie endet, liegt ganz in euren Händen.

    Ein lohnender Ausflug in eine düstere Zukunft?
    Nobody Wants to Die ist ein kompaktes Spiel, für einen Durchgang braucht ihr ca. 5-6 Stunden. Das war für mich – neben dem interessanten Szenario – ein wesentlicher Grund, dem Spiel überhaupt eine Chance zu geben, denn ich habe es schon zu häufig erlebt, dass sich gerade storylastige Spiele ewig hinziehen, um dem Käufer einen (vermeintlich) hohen Gegenwert für sein Geld zu bieten. Doch unter den unnötigen Längen leiden häufig der Fluss und die Qualität der Geschichte. Gelingt es Nobody Wants to Die also, packendes Gameplay mit einer spannenden Story zu verbinden? Das kommt wesentlich darauf an, welche Erwartungen ihr an das Spiel habt.
    Das Spiel macht optisch Einiges her. Die Schauplätze sind detailliert gestaltet, stimmungsvoll ausgeleuchtet und die dystopische Zukunftswelt erscheint äußerst überzeugend. Die finsteren Häuserschluchten, die so tief sind, dass die Sonne keine Chance mehr hat, den Boden zu erreichen, der endlose Verkehr auf verschiedenen Ebenen, die Einsamkeit und die Anonymität in dieser dunklen, rauen Stadt kommen sehr gut rüber. Allein wegen der Optik hat es schon sehr großen Spaß gemacht, die Schauplätze im Spiel zu erkunden.
    Auch die Story weiß zu begeistern. Wer das bekannte Narrativ von „Die da oben gegen die da unten“ und zahlreiche Andeutungen auf dem Weg zum Finale und zur großen Auflösung mag, wird hier gut bedient, auch wenn die Handlung insgesamt durchaus vorhersehbar verläuft. Und was das eigentliche Spielprinzip anbelangt, so folgt Nobody Wants to Die typischen Adventure-Standards. Es gibt viel zu Klicken, z.B. um Gegenstände in der Welt zu finden und anzuschauen, hier und da sind kleinere Rätsel zu lösen und ganz generell stehen die Erkundung der Welt und die Dialoge im Vordergrund.
    Und trotz all diesen positiven Aspekten ist Nobody Wants to Die in meinen Augen dennoch nur ein durchschnittliches Spiel. Sofort zu Beginn hat mich die fehlende Bewegungsfreiheit gestört. Die Welt ist optisch toll, aber ihr könnt euch nur sehr begrenzt in der Umgebung bewegen. Der Erkundungsdrang wird dadurch in allen Leveln permanent begrenzt. Zudem sind alle Schauplätze war sehr detailliert gestaltet, aber ziemlich leblos. Obwohl ihr euch in einer Metropole befindet, begegnet ihr kaum Menschen.

    Der Verlauf der Story streng linerar. Alles, was ihr erlebt, ist genauestens vorgegeben. Es gibt quasi nichts abseits der Hauptstory zu entdecken, von ein paar wenigen Rätseln für ein paar Achievements einmal abgesehen. In Dialogen habt ihr zumeist mehrere Antwortmöglichkeiten, aber die Auswirkungen beschränken sich darauf, dass euch in künftigen Gesprächen mehr oder weniger Reaktionen zur Verfügung stehen. Die eigentliche Story ändert sich dadurch nicht. Zum Schluss erwarten euch zwar zwei unterschiedliche Enden, ein positiveres und ein negativeres. Beide sind jedoch gegeneinander austauschbar. Sämtliche Rätsel sind anspruchslos, die Lösung liegt zumeist auf der Hand.
    Für wen lohnt sich Nobody Wants to Die also? Wer für das Szenario etwas übrig hat und ansonsten lediglich eine Art interaktiven Film spielen möchte, der wird für 5-6 Stunden gut unterhalten. Im Sale für wenige EUR gekauft, sollte man dem Spiel unbedingt eine Chance geben. Fallen diese Positivpunkte jedoch nicht stark ins Gewicht, bleibt ein kurzer Ausflug in eine Welt, in der man permanent das Gefühl hat, das es so viel mehr zu erzählen und zu entdecken gäbe.
    Wertung: 4 von 10 Punkte


    Vollständigen Eintrag anzeigen

    Von Alex ·

  • Stimmt, der Link passte nicht mehr, der zeigte noch auf einen alten Bereich der Website. Ich habe ihn entfernt. Danke für den Hinweis.

    Von Alex ·

  • Hallo Alex,
    Der Link geht in die Leere,
    VA 20260406 - Link.pdf
    muss wahrscheinlich angepasst werden. Frohe Ostern 🥚

    Von Franjo ·

  • Na dann, gibt es dazu nichts mehr zu sagen. ✅Nur ... Frohe Ostern🥚

    Von Franjo ·

  • ja aber diesmal war es ja umsonst. 😄 wenn ich es nie spiele hat es mich wenigstens nichts gekostet.

    Von palatino ·

  • Nicht wundern, aber ich habe deinen Test-Post in dem anderen Forum mal gelöscht, da er keinen weiteren Inhalt hatte, also kein Vorschlag/Wunsch war.

    Von Alex ·

  • Palatino ???
    "und es ist schon wieder sale. 😄 muss. wiederstehen. 😄"
    so wird das nichts! 👈
    Denk an Pile of Shame 🆘

    Von Franjo ·

  • also ich kann posten.

    Von palatino ·

  • mitgenommen. werde ich aber wahrscheinlich nie spielen. 😄

    Von palatino ·

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