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German Language Packs: Offizielle Unterstützung von 32-Bit-Betriebssystemen fällt weg


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2022 gibt es kaum noch Gründe, ein 32-Bit-Betriebssystem zu nutzen. Lediglich im professionellen Arbeitsumfeld und bei besonders alter oder individuell angefertigter Hardware, für die keine aktuellen Treiber entwickelt werden, mag dies noch vereinzelt relevant sein. Im privaten Bereich sind jedoch die meisten Nutzer längst auf ein 64-Bit-Betriebssystem umgestiegen. Und selbst Microsoft liefert sein beliebtes Windows 10 seit 2020 nur noch in einer 64-Bit-Version aus. Windows 11 wird seit jeher nur als 64-Bit-Variante angeboten.

Auch die aktuelle Steam-Hardwareumfrage (Stand: Januar 2022) ist sehr interessant: Hiernach nutzen nur noch weniger als 0,42% alle User ein 32-Bit- oder ein "anderes" Betriebssystem. Kurzum: 32-Bit ist tot. Entsprechend werden alle German Language Packs, die ab diesem Jahr entwickelt und veröffentlicht werden, offiziell nur noch mit einem 64-Betriebssystem kompatibel sein. Das erspart mir viel Arbeit, weil ich andernfalls Mühe investieren müssen, eine Kompatibilität mit einer veralteten Architektur sicherzustellen, die ohnehin nur noch von einer absoluten Minderheit genutzt wird.

Können die German Language Packs also tatsächlich nicht länger auf 32-Bit-Betriebssystemen genutzt werden? Doch, können sie. Vielleicht. Ich werde sie nicht mehr hierauf prüfen. Es kann also sein, dass sie auch auf einem 32-Bit-Betriebssystem funktionieren. Wahrscheinlich tun sie das aber nicht. In letzterem Fall werde ich keine Zeit mehr investieren, dies doch noch zu ermöglichen.

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Also ich sehe da eigentlich gar kein Problem, das auf 32Bit (und NUR 32Bit!) zu lassen.

Bisher laufen 32Bit Programme ohne Probleme auf 64Bit Systemen.

 

Ein "32Bit" Language-Pack läuft auf 32- und 64Bit Systemen, ein 64Bit-Pack läuft nur auf 64Bit Systemen.

D.h. aktuell ist 32Bit die bessere Wahl.

Der addressierbare Speicher bei 32Bit Systemen sollte kein Thema sein, welcher Patch braucht 4GB RAM? Dateigrößen sind vom 32Bit-Limit ja nicht betroffen.
Und einen Geschwindigkeitsvorteil sehe ich auch nicht, denn so ein Patch läuft EINMAL, ob er dann 1 Sekunde länger oder kürzer läuft, interessiert keinen...


Dass Microsoft den gleichen Schritt wie Apple macht und 32Bit komplett sterben lässt, sehe ich nicht. Es wird sicher immer eine Art "Wrapper" oder "32Bit-VM" geben, mit der die 32Bit Programme weiterhin laufen werden.

Die allermeisten (wenn nicht alle) Spiele, die einen Language-Patch bekommen, sind ja auch noch 32Bit, die würden ja auch nicht mehr laufen, wenn 32Bit nicht mehr funktionieren würde. Mit einem 64Bit Patch könnte man die Spiele dann noch patchen, aber laufen würden sie dann nicht.
Ist irgendwie auch nicht sinnvoll... 🙂

 

 

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@GeorgMetzger Ich glaube, ich kann deine Sorgen zerstreuen: Es geht ausschließlich um die Installation des German Language Packs, die künftig nur noch auf 64-Bit-Betriebssystemen ausgeführt werden kann, nicht aber um die dahinterstehenden Spiele, auf die das Sprachpaket angewendet wird. Hier spielt es weiterhin keine Rolle, ob es sich um 32- oder 64-Bit-Anwendungen handelt, d.h. selbstverständlich lassen sich alle GLPs weiterhin auf alle Spiele (32- und 64-Bit) anwenden.

Hintergrund ist übrigens nicht die Frage des zur Verfügung stehenden Speichers, sondern vielmehr, dass sich die Systemarchitektur bei 64-Bit-Systemen unterscheidet. Das heißt, der Programmcode für ein 64-Bit-System ist ein anderer als der, den man unter einem 32-BIt-System ausführen kann. Es ist (deutlich!) einfacher, Anwendungen direkt für ein 64-Bit-System zu entwickeln, was ohnehin von mehr als 99% aller Nutzer eingesetzt wird. Der Aufwand, den Programmcode zusätzlich noch für ein veraltetes 32-Bit-Betriebssystem anzupassen, lohnt sich einfach nicht mehr.

Wie gesagt: Auf die Nutzbarkeit der GLPs hat das keine Auswirkung. Du kannst auch weiterhin ganz normal jedes ältere Spiel, das du auf deinem derzeitigen 64-Bit-System installiert hast, mit den Sprachpaketen auf Deutsch umwandeln.

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Ich bin selbst Entwickler und ich sage meinem Compiler einfach, dass ich gerne eine Exe hätte, die unter 32Bit (UND 64Bit) läuft oder eine, die NUR unter 64Bit läuft.

Da muss ich mir absolut keine Gedanken machen, da nehme ich doch 32Bit...

Ok, Assembler mache ich schon seit etlichen Jahren nicht mehr, da mag das anders sein. Aber trotzdem ist es doch einfacher, ein 32Bit Programm zu erstellen, dass dann unter 32Bit und 64Bit läuft, oder?

Wo ist für Dich der Unterschied, ob Du 32Bit oder 64Bit Programme erstellst?

*Ausführbar* auf 64Bit-Systemen sind *beide*.

 

Bearbeitet von GeorgMetzger
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Die Exe des Installers wird unter 32- und 64-Bit laufen, aber die eigentliche Anwendung des German Language Packs und alle damit verbundenen automatisierten Schritte werden offiziell nur noch auf 64-Bit-Systemen unterstützt.

Tobi hat am 18.2.2022 um 21:08 geschrieben:

Können die German Language Packs also tatsächlich nicht länger auf 32-Bit-Betriebssystemen genutzt werden? Doch, können sie. Vielleicht. Ich werde sie nicht mehr hierauf prüfen. Es kann also sein, dass sie auch auf einem 32-Bit-Betriebssystem funktionieren. Wahrscheinlich tun sie das aber nicht. In letzterem Fall werde ich keine Zeit mehr investieren, dies doch noch zu ermöglichen.

 

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Es geht hier, denke ich weniger, um die Lauffähigkeit des Installers, sondern mehr um die Unterstützung der Windows Version. Einige Installationspfade sind abhängig vom verwendeten Betriebssystem, und diese sind nicht nur davon abhängig, ob es sich um ein 32-Bit oder 64-Bit System handelt. Werden denn die 64-Bit Versionen von Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 8 weiterhin unterstützt?

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